Wie ein Blog Studierende mit Pforzheim verbindet und Vorurteile abbaut
Lidia HartungWie ein Blog Studierende mit Pforzheim verbindet und Vorurteile abbaut
Tamara Schenk hat einen Blog ins Leben gerufen, um Studierende mit der Stadt Pforzheim zu vernetzen. Unter dem Namen pfstudy entstand das Projekt aus ihrer Abschlussarbeit über Wissensvermittlung durch soziale Medien. Heute nutzt sie die Plattform, um das Potenzial der Stadt aufzuzeigen und das Bild, das Studierende von ihr haben, zu verändern.
Schenk startete pfstudy im März 2018, kurz nach Abschluss ihrer Thesis. Ihre Forschung untersuchte, wie soziale Medien die Kluft zwischen Studierenden und ihrem Umfeld überbrücken können. Der Blog entwickelte sich schnell zu einem praktischen Anwendungsfeld für diese Ideen.
Die Seite verzeichnet täglich etwa 50 Leserinnen und Leser, meist Studierende in Pforzheim. Schenk sammelt Inhalte aus verschiedenen Quellen, darunter das Touristenbüro am Schlossberg. Zudem verknüpft sie den Blog mit Instagram und Facebook, um ein größeres Publikum zu erreichen.
Für Schenk ist Pforzheim eine Stadt im Wandel – mit viel ungenutztem Potenzial. Da sie die Stadt zu ihrer Heimat gemacht hat, möchte sie Vorurteile abbauen. Mit pfstudy zeigt sie Studierenden, was Pforzheim zu bieten hat, und motiviert sie, sich stärker mit der Stadt auseinanderzusetzen.
Der Blog bleibt ein kleines, aber lebendiges Projekt, das kontinuierlich Interesse bei lokalen Studierenden weckt. Durch Geschichten und praktische Tipps stärkt Schenk die Verbindung zwischen der Stadt und ihren jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihre Arbeit steht für ein langfristiges Engagement, die Zukunft Pforzheims mitzugestalten.






