11 April 2026, 02:27

Strompreise steigen im März – doch kluges Laden spart bares Geld

Liniengraph, der den US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – doch kluges Laden spart bares Geld

Strompreise stiegen im März erneut – und belasten Haushalte in ganz Deutschland

Die anhaltende Energiekrise, verschärft durch geopolitische Spannungen, trieb die Kosten für viele Verbraucher im März weiter in die Höhe. Dennoch gelang es einigen Kunden, ihre Rechnungen durch angepasste Nutzungszeiten im Griff zu behalten.

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An den Großhandelsmärkten schwankten die Strompreise Anfang März stark, mit plötzlichen Ausschließlichern nach oben und unten. Der Konflikt um den Iran trieb die Gaspreise in die Höhe – und damit auch die Stromkosten für die Versorger. Folge: Die Standardtarife für Neukunden stiegen im März erneut an.

Ladeverhalten von E-Autos verändert sich spürbar Immer mehr Fahrzeughalter luden ihre Elektroautos zwischen 4 und 6 Uhr morgens, wenn die Preise am niedrigsten waren. Das Abendladen ging dagegen im Vergleich zum Februar zurück. Kunden mit intelligenten Zählern und flexiblen Tarifen verzeichneten nur einen Kostenanstieg von 3 Prozent – deutlich weniger als der breite Markt.

Haushalte, die sich am besten an die Preisschwankungen anpassten, sparten fast 7 Prozent ein. Viele von ihnen verfügten über Solaranlagen – rund drei Viertel der E-Auto-Besitzer bei Tibber – und konnten so zusätzlich sparen. Daten aus dem Jahr 2025 zeigen: Die besten 10 Prozent der Kunden mit Solarstrom und E-Auto zahlten nur 22 Cent pro Kilowattstunde, während Besitzer ohne Solaranlage 26 Cent berappen mussten.

Kritik an fossilen Energien – und ein Appell für mehr Flexibilität Edgeir Aksnes, Vorstandschef des Energieanbieters Tibber, hinterfragte die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen. Er betonte, dass intelligente Energienutzung – etwa das automatisierte Laden in Niedrigpreisphasen – einigen half, die schlimmsten Preissprünge im März zu umgehen.

Die Energiekrise setzt die Haushaltskassen weiterhin unter Druck. Doch flexible Tarife und smarte Technologien haben die Belastung für manche abgemildert. Wer Ladezeiten anpasste oder Solarstrom nutzte, zahlte weniger – ein Beweis, dass schon kleine Änderungen etwas bewirken. Gleichzeitig gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich der Preisdruck auf dem Energiemarkt bald entspannt.

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