Skandal in Sachsen: Linke Referent:innen zeigen Schüler:innen pornografisches Material
Lidia HartungSkandal in Sachsen: Linke Referent:innen zeigen Schüler:innen pornografisches Material
In Sachsen ist kürzlich eine Kontroverse entbrannt, nachdem zwei nicht-binäre Referent:innen mit Verbindungen zu einer linksextremen Jugendorganisation Neuntklässlern pornografisches Material gezeigt hatten. Der Vorfall hat die Debatte über die öffentliche Förderung politischer Organisationen neu entfacht. Jährlich fließen Millionen an Steuergeldern in solche Gruppen – nun mehren sich die Forderungen nach strengeren Kontrollen.
Im Mittelpunkt des Streits steht die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, deren Mitglieder in den Vorfall an der Schule verwickelt sind. Die Organisation erhält erhebliche staatliche Unterstützung, darunter seit 2016 rund 13 Millionen Euro aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes des Familienministeriums.
Die beiden Referent:innen, die an einer sächsischen Schule tätig waren, gehörten zu den Falken, als sie den Schüler:innen explizites Material präsentierten. Ihr Einsatz wurde mit 2.500 Euro aus Mitteln der Amadeu Antonio Stiftung finanziert, einer Anti-Extremismus-Organisation, die jährlich über sechs Millionen Euro an öffentlichen Geldern erhält.
Die Falken selbst profitieren vom Kinder- und Jugendplan, einem Bundesprogramm, das seit seiner Gründung in den 1950er-Jahren zu einem jährlichen Fördervolumen von 250 Millionen Euro angewachsen ist. Allein aus diesem Topf sichert sich die Organisation jährlich eine Million Euro. Seit 2016 belief sich ihre gesamte staatliche Förderung auf fast 13 Millionen Euro.
Doch nicht nur Jugendverbände erhalten beträchtliche Steuergelder: Auch den parteinahen Stiftungen fließen jährlich über 600 Millionen Euro zu. Die Stiftung der AfD bleibt jedoch seit fünf Jahren von dieser Finanzierung ausgeschlossen, da ihr staatliche Mittel verweigert werden.
Kritiker:innen werfen dem gesamten Fördersystem vor, es stabilisiere eine linksgerichtete Subkultur. Dazu gehöre auch das jährliche 200-Millionen-Programm "Lebendige Demokratie!". Einige fordern nun Kürzungen dieser Initiativen sowie Reformen bei der Rundfunkanstalten-Finanzierung, um ein "asymmetrisches Subventionssystem" zu korrigieren.
Der Vorfall in Sachsen hat offenbart, wie öffentlich Gelder an Organisationen mit politischen Verbindungen fließen. Allein die Falken erhalten Millionen, während größere Programme Hunderte Millionen verteilen. Der Druck auf eine Überprüfung der Förderpraxis wächst. Die Diskussion erstreckt sich auch auf parteinahe Stiftungen und Medienzuschüsse, wo die Forderungen nach Haushaltsdisziplin an Fahrt gewinnen.






