Serengeti-Park verklagt Logistiker wegen gescheitertem Airbus-Projekt auf Millionen
Lidia HartungSerengeti-Park verklagt Logistiker wegen gescheitertem Airbus-Projekt auf Millionen
Serengeti-Park in Hodenhagen verklagt Logistikunternehmen wegen gescheiterter Transportplanung für einen ausgemusterten Airbus
Der ausrangierte Airbus mit dem Namen Kurt Schumacher sollte eigentlich zu einem Restaurant mit 200 Plätzen umgebaut werden. Nun wirft der Serengeti-Park dem beauftragten Logistikunternehmen vor, eine fehlerhafte Machbarkeitsstudie erstellt zu haben, die zu jahrelangen Verzögerungen und zusätzlichen Kosten führte.
Das Projekt begann mit einer 18-monatigen Planungsphase für den Transport des Flugzeugs. Noch bevor dieser beginnen konnte, stoppten rechtliche Streitigkeiten um Genehmigungen die Umsetzung. Der Serengeti-Park behauptet, die Studie des Logistikers habe zentrale Herausforderungen nicht berücksichtigt.
Das Unternehmen weist jede Verantwortung von sich und argumentiert, sein Bericht habe lediglich die technische Machbarkeit geprüft – nicht jedoch regulatorische oder logistische Hürden. Der Park fordert nun 2,4 Millionen Euro Schadensersatz für die vierjährige Verzögerung und die gestiegenen Ausgaben.
Eigentlich sollte die umgebaute Kurt Schumacher einmal Platz für rund 200 Gäste bieten. Doch der Rechtsstreit hält das Flugzeug weit länger am Boden als geplant.
Im Mittelpunkt der Klage steht die Frage, ob das Logistikunternehmen die Genehmigungsprobleme hätte voraussagen müssen. Der Serengeti-Park besteht darauf, dass die mangelhafte Studie zu finanziellen Verlusten und langwierigen Rückschlägen führte. Ein Gericht muss nun entscheiden, ob das Unternehmen die geforderte Entschädigung zahlen muss.






