Senior in Rodgau verliert 20.000 Euro an skrupellose Telefonbetrüger
Ekkehard ScheelSenior in Rodgau verliert 20.000 Euro an skrupellose Telefonbetrüger
Betrüger ergaunern 20.000 Euro von Senior in Rodgau – Polizei sucht Zeugen
Ein älterer Mann aus Rodgau ist am Freitagnachmittag bei einem Telefonbetrug um etwa 20.000 Euro gebracht worden. Die Betrüger täuschten ihn mit der Behauptung, sein Sohn befinde sich in Untersuchungshaft, und brachten ihn dazu, Bargeld und Goldschmuck zu übergeben. Die Polizei ermittelt nun wegen des Vorfalls und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Der Betrug begann, als das Opfer einen Anruf von unbekannten Personen erhielt. Diese behaupteten fälschlicherweise, sein Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in Untersuchungshaft. Die Anrufer forderten daraufhin Kaution in Form von Bargeld und Wertgegenständen für die Freilassung des Sohnes.
Das Opfer willigte ein, einen Kurier auf der Rathenaustraße zu treffen. Dort übergab er dem Mann – beschrieben als etwa 45 Jahre alt und komplett in dunkler Kleidung – das Geld und den Schmuck. Nach der Übergabe floh der Kurier in unbekannter Richtung.
Die Kriminalpolizei Offenbach hat die Ermittlungen wegen des Betrugs aufgenommen. Sie ruft Zeugen auf, die in der Rathenaustraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich mit Informationen zu melden.
Der Gesamtverlust des Opfers beläuft sich auf rund 20.000 Euro in bar sowie Gold. Die Behörden warnen wiederholt vor ähnlichen Betrugsmaschen, die gezielt ältere oder verletzliche Personen ins Visier nehmen. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei nach den Verantwortlichen fahndet.






