Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe bis 2030 lösen
H.-Dieter HuhnNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe bis 2030 lösen
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Engpässe bei der Kinderbetreuung lindern
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt entsteht eine neue Kindertagesstätte, um die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken. Die Stadt hat nun Pläne für die Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die die schließende Kita St. Kjeld ersetzen soll. Das Projekt zielt darauf ab, bis 2030 den Mangel an 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätzen in der Gegend zu beheben.
Betrieben wird die neue Einrichtung vom Caritasverband Braunschweig. Sie entsteht an der Unstrutstraße in der Nähe bereits bestehender Kitas in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Nach Fertigstellung sollen dort drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe untergebracht werden.
Laut dem Kita-Kompass 2025/2026 verzeichnet die Weststadt die höchste Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der gesamten Stadt. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, ist das Vorhaben mit einem Volumen von 10 Millionen Euro im Haushalt verankert – die Kosten sind dabei durch einen Festpreisvertrag gedeckelt.
Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am 17. Juni. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung der Kita ist für 2030 geplant.
Die neue Einrichtung wird dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Da die Finanzierung bereits gesichert ist, hängt die Umsetzung nun von der Zustimmung des Ausschusses ab. Sobald die Kita in Betrieb geht, wird sie eine zentrale Anlaufstelle für Familien vor Ort sein.






