Neersener Festspiel feiert 40 Jahre mit neuer Führung an der Spitze
Das Neersener Festspiel feiert 40 Jahre Unterhaltung – und bekommt eine neue Führung
Das Neersener Festspiel blickt auf 40 Jahre erfolgreicher Aufführungen zurück und hat sich längst als kulturelles Highlight für Willich und als Markenzeichen für Neersen etabliert. Nun übernimmt eine neue Vorsitzende die Geschicke des Festivals: Marika Löchte, eine langjährige Unterstützerin und ehemalige Regieassistentin, tritt die Nachfolge von Sabine Mroch an, die nach elf Jahren an der Spitze des Festspielvereins in den Ruhestand geht.
Sabine Mroch prägte den Verein über ein Jahrzehnt – ihr Abschied ebnet Löchte den Weg, die als gebürtige Krefelderin eng mit dem Festival verbunden ist. Ihre Leidenschaft für das Theater entdeckte Löchte hinter den Kulissen, etwa als Regieassistentin bei Produktionen wie Der Club der toten Dichter und Fischer & Freunde. Diese Erfahrungen formen nun ihre Vision für die nächste Ära des Festivals.
Seit jeher ist das Neersener Festspiel ein sommerlicher Fixpunkt, der klassische Stücke mit frischen Ideen verbindet. Unter der künstlerischen Leitung von Jan Bodinus setzte es auf Innovation – von multimedialen Inszenierungen wie Harry Keaton – Das Gehirn bis hin zu neuen Formaten wie Poetry Slams auf Schloss Neersen. Mit dem diesjährigen Kinderstück Pocahontas führt das Festival seine Bemühungen fort, auch jüngere Zuschauer zu begeistern.
Löchtes Ziele sind klar: Sie will dem Festival eine stabilere Basis verschaffen, um zukünftige Herausforderungen zu meistern. Seit drei Jahrzehnten begleitet und unterstützt sie die Veranstaltung – ihr Engagement ist tief verwurzelt. Ihre Aufgabe sieht sie darin, das Festspiel als lebendigen Teil des kulturellen Lebens der Region zu erhalten.
Unter Löchtes Führung beginnt für das Neersener Festspiel nun ein neues Kapitel. Ihr Fokus liegt darauf, die Zukunft des Festivals zu sichern, ohne seine Dynamik und Offenheit einzubüßen. Die bewährte Mischung aus Tradition und Innovation bleibt erhalten – mit einem erneuten Schwerpunkt darauf, Publikum jeden Alters anzusprechen.






