31 March 2026, 12:48

Lieferengpässe und Preisanpassungen: Unternehmen müssen 2026 schnell handeln

Plakat mit fetter weißer Schrift auf blauem Hintergrund, das 'Ab nächster Woche mehr kostenlose Covid-Tests auf CovidTests.gov bestellen' fordert.

Lieferengpässe und Preisanpassungen: Unternehmen müssen 2026 schnell handeln

Deutsche Unternehmen stehen zu Jahresbeginn vor einer kritischen Phase: Lieferkettenengpässe und Preisanpassungen erfordern jetzt präzise Planung. Allein im Januar 2026 wurden über 550 Medikamente als nicht verfügbar gemeldet – das verschärft die Dringlichkeit, Bestände zu sichern und Verträge zu überprüfen. Unternehmen müssen schnell handeln, um ihre Lager aufzufüllen und die Abläufe anzupassen, bevor Fristen verstreichen.

Der Start ins Jahr 2026 bringt operative Herausforderungen für die Backoffice-Teams mit sich. Viele im Dezember abgeschlossene Lieferverträge sehen Auslieferungen im ersten Quartal vor – die Lager müssen rechtzeitig bereit sein, die Ware anzunehmen. Hamsterkäufe, Preisanpassungen und die jährliche Überarbeitung von Rahmenverträgen stehen nun ganz oben auf der Agenda, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Auch die Bestellungen für die Grippeimpfstoffe der nächsten Saison müssen jetzt vorbereitet werden, wobei sämtliche Unterlagen bis Ende Januar vorliegen müssen. Aktualisierte Lieferantenpreise und Rückgabebedingungen sollten übersichtlich zusammengestellt werden, um reibungslose Geschäfte zu gewährleisten. Die Außendienstteams benötigen enge Abstimmung, um bei möglichen Rationierungen – etwa durch Rohstoffknappheit oder logistische Flaschenhälse – Prioritätszuteilungen zu sichern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) herrscht zu Jahresbeginn bei fast 550 Medikamenten Lieferengpass. Zwar tragen Produktionsbelastungen wie die im Januar 2025 in Kraft getretene EU-Abwasserrichtlinie zur Problematik bei, doch das genaue Ausmaß der logistischen Engpässe bleibt unklar. Unternehmen müssen nun diese Unsicherheiten meistern – und gleichzeitig Compliance sowie Versorgungssicherheit gewährleisten.

Der Jahreswechsel setzt die Weichen für saisonale Prioritäten: Wer proaktiv plant, kann Preissprünge und Lieferrisiken besser abfedern. Durch die Überprüfung von Lieferungen, Preisanpassungen und die Sicherung kritischer Bestände lassen sich die anstehenden Herausforderungen besser bewältigen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie gut sich die Unternehmen an die sich wandelnden Marktbedingungen anpassen.

Quelle