10 May 2026, 02:23

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investing in Communities: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen

Der Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), Achim Brötel, hat gewarnt, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Er drängt die Bundesregierung zu raschem Handeln, um Haushalten und Betrieben zu helfen, die unter den hohen Spritkosten leiden – insbesondere in ländlichen Regionen. Brötel betont, dass die Unterstützung über die Städte hinausgehen müsse, um bundesweit faire Lebensbedingungen zu gewährleisten.

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Brötel wies auf die anhaltende Belastung durch die hohen Energiepreise für Privathaushalte und Unternehmen hin. Er forderte die Minister auf, Hilfsmaßnahmen vorzubereiten, die über den Sommer hinaus – möglicherweise sogar länger – gelten. Ohne schnelle Lösungen werde es für Bewohner ländlicher Gebiete, die oft längere Arbeitswege haben, noch schwieriger, die Kosten zu stemmen.

Der DLT-Präsident schlug mehrere Maßnahmen vor, um die Situation zu entlasten: Ein Spritrabatt, eine höhere Pendlerpauschale oder gezielte Entlastungen könnten Abhilfe schaffen. Sein Hauptanliegen ist es, dass die Hilfe auch Menschen außerhalb der Ballungsräume erreicht, wo die Transportkosten besonders stark zu Buche schlagen.

Brötel rief zudem zur Einheit in der Regierungskoalition auf. Politische Streitigkeiten dürften seiner Meinung nach nicht die Bewältigung der Energiekrise verzögern. Gleiche Lebensverhältnisse, so sein Argument, seien nur möglich, wenn ländliche Regionen für ihre höheren Spritausgaben entschädigt würden.

Die Bundesregierung steht nun unter Druck, zu handeln, bevor sich die Lage weiter verschärft. Brötels Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit langfristiger Planung statt kurzfristiger Lösungen. Ohne faire Unterstützung könnten ländliche Gemeinden monatelang mit den steigenden Kosten kämpfen.

Quelle