16 April 2026, 16:33

Kunst für den Iran: Wie 44 Postkarten Frauen und Journalist:innen helfen

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Kunst für den Iran: Wie 44 Postkarten Frauen und Journalist:innen helfen

"44 Postkarten für den Iran": Ein Kunstprojekt sammelt Spenden für die Menschen im Iran

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Ein neues gemeinnütziges Projekt mit dem Namen 44 Postkarten für den Iran unterstützt die Bevölkerung des Landes durch Kunst. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative ins Leben gerufen und verkauft Sets mit 44 Postkarten für jeweils 22 Euro. Der gesamte Erlös kommt iranischen Frauen und lokalen Journalist:innen in Not zugute.

Am Projekt beteiligen sich 22 Fotograf:innen, die jeweils Bilder für die Postkartensammlung beisteuern. Chiara Baluch, eine der mitwirkenden Künstlerinnen, zeigte sich stolz darauf, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig betonte sie, wie auch kleine Initiativen wie diese einen echten Unterschied bewirken können.

Bereits in den ersten Tagen nach dem Start wurden über 100 Postkartensets verkauft. Die Organisator:innen streben nun an, diese Zahl in den kommenden Wochen zu verdoppeln. Rothenberg arbeitet eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder denen zugutekommen, die sie am dringendsten benötigen.

Über die Spendenaktion hinaus zielt das Projekt darauf ab, die Verbindungen zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften zu stärken. Die Postkarten dienen dabei sowohl als kreative Ausdrucksform als auch als Zeichen der Solidarität mit den Iraner:innen, die vor großen Herausforderungen stehen.

Die Initiative 44 Postkarten für den Iran gewinnt weiter an Fahrt – jedes für 22 Euro verkaufte Set finanziert direkt die Unterstützung für iranische Frauen und Journalist:innen. Die Zusammenarbeit mit Amnesty International wird die Verteilung der Mittel begleiten. Der bisherige Erfolg des Projekts unterstreicht das wachsende Interesse an basisdemokratischen Initiativen für gesellschaftlichen Wandel.

Quelle