03 May 2026, 00:36

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz löst Empörung aus

Schwarz-weißes Plakat mit der Aufschrift 'Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist' in fetter schwarzer Schrift.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz löst Empörung aus

Der YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI ist nach der erneuten Verbreitung eines alten Videos in die Kritik geraten. In dem 2017 aufgenommenen Clip macht er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die Kontroverse führte dazu, dass er sich 2023 vorübergehend aus den sozialen Medien zurückzog.

In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video riet KSIs Mutter ihm, beim Sex Verhütungsmittel zu verwenden. Daraufhin scherzte er, er werde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau schwanger werde. Nach einem Lachen fügte er hinzu: „Ich mach nur Spaß, ich mach nur Spaß, ich würde das nie tun, mein Gott.“

Eine dem Star nahestehende Quelle gab später zu, das Statement bereue man – es sei „dumm“ und „falsch“ gewesen. Das ursprünglich 2017 hochgeladene Video tauchte Jahre später wieder auf und löste eine Welle der Empörung aus.

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Die Hilfsorganisation Women’s Aid, die sich gegen häusliche Gewalt engagiert, verurteilte den Witz scharf. Eine Sprecherin warnte, solche Äußerungen verharmlosten die Schwere von Gewalt gegen Frauen. Sie betonte, häusliche Gewalt bleibe ein lebensbedrohliches Problem.

Aufgrund der Kritik kündigte KSI 2023 eine Pause von den sozialen Medien an. Seine früheren Aussagen sorgen weiterhin für Kritik, insbesondere bei Interessensverbänden. Der Vorfall hat die Debatte über die Auswirkungen von Online-Humor auf ernsthafte gesellschaftliche Themen neu entfacht.

Quelle