Harz-Heide-Netz wird bis 2030 komplett auf Elektrozüge umgestellt
Der Regionalverband Großraum Braunschweig stellt sein Harz-Heide-Netz auf batteriebetriebene Elektrozüge um. Damit entfallen auf der 200 Kilometer langen Strecke – von der südlichen Harz-Region bis nach Uelzen – künftig alle dieselbetriebenen Verbindungen. Die Verantwortlichen haben sich verpflichtet, die vollständige Umstellung bis 2030 abzuschließen.
Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass keine neuen Dieselzugmodelle mehr produziert werden und das Netz somit auf klimaneutrale Alternativen setzen muss. Um den Wandel zu unterstützen, werden 30 batteriebetriebene Elektrozüge eingeführt, die die alten Dieseltriebwagen ersetzen. Diese fahren auf Abschnitten mit Oberleitungen, während andere Streckenabschnitte ausschließlich mit Batteriestrom betrieben werden.
Die Planung läuft bereits: 32 Millionen Euro sind für die Elektrifizierung zentraler Streckenabschnitte vorgesehen. Die Gesamtinvestitionen – getragen vom Bund, dem Land Niedersachsen und dem Regionalverband – belaufen sich auf rund 750 Millionen Euro. Das Geld fließt in neue Züge, Ladeinfrastruktur sowie notwendige Modernisierungen von Gleisen und Bahnhöfen.
Ziel ist ein voll elektrifiziertes, effizientes und umweltfreundliches Schienennetz. Ab 2030 sollen auf der Strecke nur noch batteriebetriebene oder vollelektrische Züge verkehren.
Mit der Umstellung verschwinden Dieselzüge komplett aus dem Harz-Heide-Netz. Dank 750 Millionen Euro Investitionen und 30 neuen batteriebetriebenen Zügen wird das System zu einem der ersten voll klimaneutralen Regionalverkehrsnetze Deutschlands. Der Betrieb nach dem neuen Modell soll bis Ende des Jahrzehnts aufgenommen werden.






