02 May 2026, 16:26

Gegensätzliche Kundgebungen in Braunschweig: DGB und NPD demonstrieren getrennt am Tag der Arbeit

Eine große Protestmarsch mit Menschen, die eine Straße in Washington, D.C. entlanggehen, einige mit Schildern und andere mit Fahrrädern, mit Bäumen, Schildern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Gegensätzliche Kundgebungen in Braunschweig: DGB und NPD demonstrieren getrennt am Tag der Arbeit

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am Freitag – Rivalisierende Gruppen bei getrennten Veranstaltungen

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In Braunschweig kam es am Freitag zu mehreren Demonstrationen, als sich gegnerische Gruppen zu separaten Veranstaltungen versammelten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisierte zwei große Märsche zum Internationalen Tag der Arbeit, während die rechtsextreme NPD eine kleinere Kundgebung in der Nähe des Bahnhofs abhielt. Es gab vereinzelt Spannungen, doch die meisten Proteste verliefen geordnet.

Der Tag begann mit dem ersten DGB-Marsch um 11 Uhr vom Burgplatz aus, an dem etwa 1.800 Menschen teilnahmen. Der Zug bewegte sich durch die Stadt und endete gegen 12:30 Uhr im Bürgerpark. Einige Teilnehmer schlossen sich später einer spontanen Gegenkundgebung am Hauptbahnhof gegen die NPD-Veranstaltung an.

Ein zweiter DGB-Marsch unter dem Motto „Hoffnung organisieren – Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ startete um 13:05 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße. Gleichzeitig veranstaltete die NPD in der Nähe eine eigene Kundgebung, doch die Polizei leitete deren Marsch auf eine alternative Route um. Rund 40 Personen nahmen an der NPD-Veranstaltung teil, bei der Eier geworfen wurden, es jedoch keine Verletzungen oder Sachschäden gab.

Die Polizei meldete vereinzelte Vorfälle, darunter Beleidigungen, zwei Angriffe auf Beamte und einen Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt. Trotz dieser Auseinandersetzungen endeten alle Demonstrationen bis 17:15 Uhr.

Die Proteste in Braunschweig gingen weitgehend ohne größere Störungen zu Ende. Zwar kam es zu kleineren Konflikten, doch die Mehrheit der Teilnehmer hielt sich an die vorgesehenen Routen. Die Behörden bestätigten, dass es bis zum Ende des Tages keine schweren Verletzungen oder Sachbeschädigungen gab.

Quelle