28 April 2026, 21:07

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfs-Rückkehr

Schwarzes und weißes Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text am unteren Rand.

Freiwillige helfen Landwirten im Südschwarzwald gegen Wolfs-Rückkehr

Rund 30 Freiwillige haben in dieser Weidesaison im Südschwarzwald an einem Weidehilfsprogramm teilgenommen. Die Initiative soll Landwirte unterstützen, die durch die Rückkehr der Wölfe in der Region mit zusätzlicher Arbeit konfrontiert sind. Unter den Teilnehmenden waren Studierende, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Anwohner, die sich für die Bewahrung traditioneller Beweidungspraktiken engagieren wollten.

Die Freiwilligen arbeiteten während der Saison 2026 auf zwei Höfen in Lenzkirch und Elzach-Yach. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden überwucherter Vegetation und die Verstärkung von Weidetoren. Mit diesen Maßnahmen helfen sie den Landwirtinnen und Landwirten, den erhöhten Arbeitsaufwand zu bewältigen, der durch die neuen Schutzvorkehrungen für Nutztiere entsteht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmenden Aktuelles zur Wolfsbeobachtung und zu den jüngsten Entwicklungen im Schwarzwald. Das Programm ist Teil eines übergeordneten Nutztierschutzprojekts, das den Druck auf die Landwirtinnen und Landwirte verringern und das Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Öffentlichkeit verbessern soll.

Die Organisatorinnen und Organisatoren betonten, dass die Initiative keine professionelle Hofarbeit ersetzt, sondern als Zeichen der Solidarität mit den traditionellen Beweidungsmethoden zu verstehen ist. Die Nachfrage nach den Freiwilligenplätzen war groß – die verfügbaren Plätze waren aufgrund des starken lokalen Interesses schnell vergeben.

Das Weidehilfsprogramm hat den Landwirtinnen und Landwirten nicht nur konkrete Unterstützung geboten, sondern auch das Bewusstsein für die mit den Wölfen verbundenen Herausforderungen geschärft. Mit 30 Freiwilligen in dieser Saison hat die Initiative die Verbindung zwischen der Landwirtschaft und der Bevölkerung gestärkt. Weitere Einsätze könnten folgen, je nach Bedarf und Interesse in der Zukunft.

Quelle