18 April 2026, 08:29

Frauentag 2026 in Düren: Generationen diskutieren über Gleichberechtigung und Fortschritte

Zwei Frauen in 19. Jahrhundert-Kleidern nebeneinanderstehend, im Gespr├Ąch, mit Text unten: "Frauen des 19. Jahrhunderts."

Frauentag 2026 in Düren: Generationen diskutieren über Gleichberechtigung und Fortschritte

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2026 in Düren: Generationen im Dialog über Gleichberechtigung

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In Düren fand anlässlich des Internationalen Frauentags 2026 eine besondere Veranstaltung statt, die Menschen verschiedenen Alters zusammenbrachte, um über Geschlechtergerechtigkeit zu diskutieren. Der unter dem Motto "Generationen im Dialog" stehende Austausch wurde vom städtischen Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege gemeinsam mit der Gleichstellungsstelle organisiert. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Studierende, Seniorenratsmitglieder und Vertreterinnen des Frauenforums – beteiligten sich an den Gesprächen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Perspektiven auf Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit im Laufe der Zeit gewandelt haben. Daniel Schulte, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Düren, hielt einen Vortrag mit dem Titel "40 Jahre Gleichstellungsstelle in Düren". In seiner Präsentation blicke er auf die Geschichte der Stelle zurück und beleuchtete deren Einfluss auf die lokale Politik.

Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, nahm aktiv an den Diskussionen teil. Gemeinsam mit den Anwesenden erörterte er, wie verschiedene Generationen Fortschritte – aber auch Rückschläge – in der Gleichstellungspolitik wahrnehmen. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, betonte, dass trotz erzielter Fortschritte weiterhin erhebliche Herausforderungen bestünden.

Die Gespräche unterstrichen den Wert des generationenübergreifenden Austauschs. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten persönliche Erfahrungen und diskutierten, wie die Zusammenarbeit zwischen den Altersgruppen zu einer gerechteren Gesellschaft beitragen kann.

Am Ende der Veranstaltung stand eine klare Botschaft: Der fortlaufende Dialog zwischen den Generationen ist entscheidend, um voranzukommen. Veranstalterinnen und Gäste waren sich einig, dass offene Gespräche helfen, anhaltende Probleme in der Gleichstellung zu identifizieren. Die Diskussionen bestätigten zudem die Bedeutung lokaler Initiativen als Motor für Veränderung in der Gemeinschaft.

Quelle