Flüchtendes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Suchaktionen
Ekkehard ScheelFlüchtendes Wallaby in Berlin-Spandau sorgt für Aufregung und Suchaktionen
Wallaby auf der Flucht: Känguru in Berlin-Spandau verschwunden
In Berlin ist ein Wallaby aus der Haltung seines Besitzers im Spandauer Ortsteil Kladow entkommen und wird seitdem vermisst. Erstmals gesichtet wurde das Tier am frühen Montagmorgen von einer Anwohnerin in der Nähe des Sakrower Kirchwegs. Die Behörden raten den Bürgern inzwischen, wie sie sich im Falle einer Begegnung verhalten sollen.
Der Vorfall ereignete sich, als das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Beuteltier aus dem Griff seines Halters flüchten konnte. Nachbarn und die Polizei entdeckten es kurz darauf, doch nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd verschwand das Wallaby im nahen Waldgebiet.
Die Polizei gab bekannt, keine gezielte Suche durchzuführen, bittet jedoch die Bevölkerung, mögliche Sichtungen zu melden. Sollte das Tier gesichtet werden, wird geraten, Abstand zu halten, dabei aber Blickkontakt zu wahren. Zwar gelten Wallabys für Erwachsene nicht als gefährlich, doch Kinder sollten bei einer Begegnung ruhig bleiben und sich seitwärts wegbewegen.
Für den unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfehlen die Behörden, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen. Der Vorfall sorgt in sozialen Medien und lokalen Nachrichten für Aufsehen – Anwohner teilen aktuelle Meldungen und Reaktionen. Trotz der ungewöhnlichen Situation betonten die Behörden, dass es keinen Zusammenhang mit Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" gebe.
Das entlaufene Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß. Die Polizei verlässt sich auf Hinweise aus der Bevölkerung, um seinen Aufenthaltsort zu ermitteln. Die Bürger werden aufgefordert, bei einer Begegnung die Sicherheitshinweise zu beachten. Der Fall löst in der Nachbarschaft sowohl Neugier als auch Vorsicht aus.






