18 March 2026, 16:29

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer von Krypto-Scams mit dreisten Versprechungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Falsche Kanzlei betrugsrecht.de betrügt Opfer von Krypto-Scams mit dreisten Versprechungen

Betrügerische Kanzlei betrugsrecht.de lockt Opfer von Krypto-Betrug mit falschen Versprechungen

Eine gefälschte Anwaltskanzlei mit dem Namen betrugsrecht.de zielt auf Opfer von Krypto-Betrug ab und lockt sie mit der Aussicht, verlorene Gelder zurückzuholen. Die Website behauptet, rechtliche Unterstützung bei Betrugsfällen im Zusammenhang mit Investitionen, Liebesbetrug und Online-Shopping anzubieten. Untersuchungen zeigen jedoch, dass es unter der angegebenen Adresse in Deutschland keine seriöse Kanzlei gibt.

In den vergangenen zwei Jahren hat die deutsche Polizei über 1.500 ähnliche Fälle von sogenannten "Geldrückhol"-Betrügereien registriert. Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigt einen besorgniserregenden Anstieg solcher Machenschaften.

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Der Betrug beginnt mit dem Angebot einer kostenlosen Fallprüfung, bei der den Opfern ein spezialisiertes Team versprochen wird, das die Gelder aufspüren und rechtliche Schritte einleiten soll. Eine Zahlung sei angeblich erst nach erfolgreicher Rückerstattung fällig. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das Ganze als dreiste Täuschung.

Der auf der Website genannte Gründer, Dr. Thomas Weber, taucht im offiziellen deutschen Anwaltsregister nicht auf. Unter der angegebenen Adresse sind zwar mehrere Unternehmen gemeldet – doch keine Anwaltskanzlei. Selbst die Fotos der Mitarbeiter auf der Website sind künstlich mit KI erstellt.

Die Opfer werden angewiesen, ein Konto auf der Krypto-Börse Kraken zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) einzuzahlen, um eine Rückbuchung zu "bearbeiten". Sobald das Geld überwiesen ist, brechen die Betrüger den Kontakt ab oder verlangen weitere Zahlungen für erfundene Gebühren oder Steuern.

Die Domain betrugsrecht.de wurde am 24. Dezember 2025 verlängert, wobei die Besitzerdaten vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben. Die Rückverfolgung gestohlener Krypto-Vermögen gilt als äußerst schwierig – genau diese Verzweiflung der Opfer nutzen die Betrüger skrupellos aus.

Die Behörden raten allen Betroffenen, umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Wichtig ist, alle Beweismittel wie Chatverläufe, E-Mails und Transaktionsdaten zu sichern, um die Ermittlungen zu unterstützen. Zudem sollte jeder Kontakt zu den Betrügern sofort abgebrochen werden, um weitere Verluste zu verhindern.

Anstieg von "Rückhol-Betrug" zeigt die Schwierigkeiten bei der Verfolgung gestohlener Krypto-Werte Die deutsche Polizei hat bereits Tausende solcher Fälle erfasst, und das BKA warnt vor einer weiteren Zunahme. Opfer sollten Vorfälle schnell melden und sämtliche Unterlagen aufbewahren, um die Ermittlungen zu erleichtern.

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