24 April 2026, 18:56

Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück verbindet Sport mit sozialer Gerechtigkeit

Plakat, das Menschen um einen Tisch mit Gegenständen auf einem Landfest zeigt, mit Gebäuden, Flaggen und einem blauen Himmel im Hintergrund, betitelt mit "Sportarten eines Landfestes."

Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück verbindet Sport mit sozialer Gerechtigkeit

Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück gestartet: Sport und soziale Verantwortung im Fokus

Am vergangenen Wochenende eröffnete Oberbürgermeisterin Katharina Pötter mit einer feierlichen Zeremonie das jährliche Fair-Trade-Fußballturnier in Osnabrück. Sieben lokale Schulen traten dabei nicht nur im sportlichen Wettbewerb gegeneinander an, sondern setzten gleichzeitig ein Zeichen für faire Arbeitsbedingungen in der Sportartikelproduktion. Pötter nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung globaler Gerechtigkeit im Handel zu betonen.

An dem Turnier nahmen Mannschaften der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel und der KGS Schinkel teil. Neben den Spielen sorgte ein buntes Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Zeitlauf-Parcours mit Fußballhindernissen und Balljonglier-Wettbewerben für Unterhaltung bei Teilnehmenden und Zuschauenden alike.

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Als Sieger ging die Ursulaschule hervor und durfte den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Als Belohnung stellte der VfL Osnabrück jedem Spieler der Siegermannschaft eine Eintrittskarte für ein Heimspiel im Stadion an der Bremer Brücke zur Verfügung. Die Stadt Osnabrück steuerte zudem 49 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle bei – jeweils mit dem Osnabrücker Logo versehen –, die in zukünftigen Wettbewerben zum Einsatz kommen sollen.

In ihrer Rede thematisierte Oberbürgermeisterin Pötter die harten Realitäten, mit denen Arbeiterinnen und Arbeiter in der Fußballproduktion konfrontiert sind – insbesondere in Sialkot, Pakistan, wo nach Schätzungen von Fairtrade Deutschland rund 60.000 Menschen unter prekären Bedingungen arbeiten. Sie betonte, wie Fair-Trade-Initiativen zu höheren Löhnen, sichereren Arbeitsplätzen und zusätzlichen Sozialleistungen für die Beschäftigten beitragen.

Den Abschluss bildete die Bekanntgabe, dass die Ursulaschule 2026 erneut Gastgeberin des Fair Trade Cups sein wird und damit die Tradition fortführt, Sport mit sozialer Verantwortung zu verbinden.

Das Turnier krönte nicht nur einen neuen Champion, sondern unterstrich auch Osnabrücks Engagement für Fair-Trade-Grundsätze. Durch die Spende der Fairtrade-Bälle seitens der Stadt und die Unterstützung des VfL Osnabrück profitieren sowohl lokale Schülerinnen und Schüler als auch Arbeiterinnen und Arbeiter im Ausland nachhaltig von der Veranstaltung. Beim nächsten Wettbewerb wird das Thema ethischer Handel erneut im Mittelpunkt des Gemeinschaftssports stehen.

Quelle