14 April 2026, 14:36

Europas Flugbranche setzt 2024 auf Rekordanteil nachhaltiger Kraftstoffe

Grüner Hintergrund mit fettem weißem Text, der "netto-null-Emissionen bis 2050" liest.

Europas Flugbranche setzt 2024 auf Rekordanteil nachhaltiger Kraftstoffe

Europas Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) steigt 2024 stark an

Der Anteil nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel, SAF) in Europa ist 2024 sprunghaft auf 2 Prozent des gesamten Flugtreibstoffs gestiegen – ein deutlicher Anstieg gegenüber nur 0,6 Prozent im Vorjahr. Wie Behörden bestätigen, liegt die Region damit voll auf Kurs, um das Ziel für 2025 zu erreichen oder sogar zu übertreffen.

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Die Europäische Union hatte für 2025 vorgegeben, dass mindestens 2 Prozent des an regionalen Flughäfen getankten Kraftstoffs aus SAF bestehen müssen. Ab 2030 soll der Anteil synthetischer SAF zudem 1,2 Prozent betragen. Trotz Bedenken der Branche betonten sowohl der EU-Verkehrskommissar als auch Florian Guillermet, Direktor der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), dass die Vorgaben unverändert bleiben werden.

Die Airline-Vereinigung Airlines for Europe (A4E) hatte zuvor eine Senkung des Ziels für synthetische SAF gefordert und auf begrenzte Verfügbarkeit sowie hohe Produktionskosten verwiesen. Die EU wies diese Forderungen jedoch zurück und beharrt auf den bestehenden Regelungen. Guillermet zeigte sich zuversichtlich, dass Europa die 2-Prozent-Marke bei SAF bis 2025 erreichen oder überschreiten werde – was die aktuellen Daten bestätigen.

Auch die Europäische Kommission unterstrich diese Haltung und erklärte, es gebe keine Pläne, die Vorgaben für synthetische SAF abzuschwächen. Stattdessen werde an den ursprünglichen Zielen festgehalten, um langfristige Fortschritte zu sichern.

Mit einem SAF-Anteil von bereits 2 Prozent im Jahr 2024 scheint Europa auf bestem Weg, das 2025er-Ziel zu erfüllen. Die klare Haltung der EU zu den synthetischen SAF-Vorgaben bedeutet für Airlines und Kraftstofflieferanten nun, die Produktion hochzufahren. Die Entscheidung hält die Region auf Kurs für strengere Nachhaltigkeitsziele im kommenden Jahrzehnt.

Quelle