02 April 2026, 18:31

CDU-Politiker Bommert gerät wegen Wehrmacht-Video in die Kritik

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat mit einer Gruppe von Menschen in Kränzen, die Gewehre halten, mit Text oben und unten.

CDU-Politiker Bommert gerät wegen Wehrmacht-Video in die Kritik

Frank Bommert, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Brandenburgischen CDU-Landtagsfraktion, steht nach der Veröffentlichung eines Videos mit restaurierten Wehrmacht-Motorrädern in der Kritik. Die Aufnahmen, die er auf seinem Instagram-Account geteilt hatte, zeigten Uniformierte, die auf den historischen Militärfahrzeugen unterwegs waren. Der Clip wurde zwar später gelöscht, doch die Angelegenheit hat bereits Reaktionen aus der Parteiführung ausgelöst.

Das Video, in dem historische deutsche Militärausrüstung zu sehen war, sorgte schnell für Aufsehen. Der Fraktionsvorsitzende Steeven Bretz distanzierte sich öffentlich von den Inhalten und bezeichnete sie als inakzeptabel. Er kündigte eine interne Prüfung an und bestätigte, dass er das Thema direkt mit Bommert besprechen werde.

Bommert selbst lehnte zunächst eine Stellungnahme zum Video ab. Dies ist nicht sein erster Eklat: Bereits zuvor war er als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Landtag zurückgetreten. Damals hatte ein WhatsApp-Status, in dem er seine Lieblingspolitiker aufgelistet hatte, für Aufregung gesorgt – ein Schritt, den er später als Fehler einräumte.

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Die CDU-Fraktion kündigte an, die aktuelle Angelegenheit intern zu klären. In den vergangenen Jahren gab es keine bekannten öffentlichen Kritik- oder Sanktionierungsfälle gegen brandenburgische CDU-Politiker wegen ähnlicher historischer oder sensibler Inhalte.

Die Löschung des Videos hat mittlerweile eine offizielle Reaktion der CDU-Spitze zur Folge. Bommerts früherer Rückzug aus einem Ausschussvorsitz deutet auf eine anhaltende Prüfung seiner öffentlichen Äußerungen hin. Die Partei strebt nun an, die Angelegenheit durch interne Gespräche und ein direktes klärendes Gespräch zwischen Bretz und Bommert zu bereinigen.

Quelle