CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen hohe Spritpreise ab 2026
Ekkehard ScheelGewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge wegen gestiegener Kraftstoffpreise - CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen hohe Spritpreise ab 2026
Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU fordern höhere Kilometerpauschale zur Entlastung bei explodierenden Spritpreisen
Die Arbeitnehmervertreter in CDU und CSU drängen auf eine Erhöhung der Kilometerpauschale, um Beschäftigten bei stark gestiegenen Kraftstoffkosten unter die Arme zu greifen. Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Diesel- und Benzinpreise rasant steigen und Pendler besonders hart treffen. Ein Gesetzentwurf zur Lösung des Problems soll nun im Bundestag beraten werden.
Aktuell erhalten Arbeitnehmer für dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen eine steuerfreie Erstattung von 30 Cent pro Kilometer. Die Arbeitnehmergruppen fordern eine Anhebung auf 38 Cent – und zwar ab Anfang 2026. Zwei Wege werden diskutiert: Entweder eine direkte Änderung des Bundesreisekostengesetzes oder eine Angleichung an die bereits höhere Pendlerpauschale, die im Gesetz verankert ist.
Spritpreise steigen stärker als in vielen anderen Ländern Der Preisanstieg bei Kraftstoffen wird vor allem durch höhere Ölkosten getrieben, verschärft durch den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten. In Deutschland sind die Preissprünge besonders ausgeprägt – mit spürbaren finanziellen Belastungen für Arbeitnehmer, die auf ihr Auto angewiesen sind.
Neben der Erhöhung der Kilometerpauschale sieht der Vorschlag auch ein steuerfreies Mobilitätsgeld vor. Dieses soll als Tarifinstrument für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten dienen und von den Arbeitgebern verwaltet werden.
Bundestag berät über Maßnahmen gegen Preistreiberei Kürzlich wird im Bundestag ein umfassender Gesetzentwurf debattiert, der die explosionsartigen Spritpreisanstiege bremsen soll. Geprüft werden unter anderem eine Beschränkung von Preiserhöhungen auf einmal täglich sowie verschärfte Kartellregeln gegen marktbeherrschende Mineralölkonzerne.
Falls die Pläne durchkommen, würden sie Arbeitnehmern mit hohen Pendlerkosten finanziell entlasten. Die Bundestagsdebatte wird zeigen, ob die Kilometerpauschale tatsächlich steigt und wie die Kontrolle der Spritpreise umgesetzt wird. Das Ergebnis könnte Millionen Beschäftigte im Land direkt betreffen.






