Breisach plant Millioneninvestitionen: Was der Stadtrat am 21. April 2026 entscheidet
Lidia HartungBreisach plant Millioneninvestitionen: Was der Stadtrat am 21. April 2026 entscheidet
Stadtrat von Breisach berät am 21. April 2026 über zentrale Bau-, Planungs- und Finanzfragen
Am 21. April 2026 kommt der Breisacher Stadtrat zu einer entscheidenden Sitzung zusammen, in der wichtige Bauvorhaben, Planungsfragen und finanzielle Weichenstellungen auf der Tagesordnung stehen. Zu den Themen zählen die Aufhebung einer Satzung für einen Wohnmobil-Stellplatz, Haushaltsbelastungen beim Bau eines Feuerwehrgerätehauses sowie Millioneninvestitionen in den Ausbau einer Schule.
Die Sitzung beginnt mit einer 15-minütigen Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger. Im Anschluss beraten die Stadträte die rückwirkende Aufhebung der Stellplatzsatzung für Wohnmobile, die zum 1. Januar 2025 in Kraft treten soll. Dieser Punkt zählt zu den bedeutendsten Vorlagen der Sitzung.
Weiterhin steht die Verlängerung der Sanierungssatzung für den Marktplatz bis zum 30. April 2028 zur Debatte. Ein weiterer zentraler Diskussionspunkt sind vorläufige Änderungen des Flächennutzungsplans für das Gebiet "Emletweg rechts" in Merdingen.
Finanzielle Fragen nehmen breiten Raum ein – insbesondere der Ausbau der Julius-Leber-Gemeinschaftsschule. Die hierfür vorgesehenen Verträge belaufen sich auf voraussichtlich rund 1,078 Millionen Euro. Gleichzeitig warnt die Verwaltung vor einer Kostenüberschreitung von etwa 100.000 Euro beim Neubau der Lagerhalle für die Feuerwehr.
Weitere Themen sind die Vergabe der Bauüberwachung für Außenanlagen im Baugebiet "Vogesenstraße III" sowie die mögliche Erweiterung der Aufgaben der Breisach Marketing GmbH um die Bereiche Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing.
Die in dieser Sitzung gefassten Beschlüsse werden die Infrastruktur und Haushaltsplanung Breisachs über Jahre hinweg prägen. Mögliche Folgen sind Satzungsänderungen, Vertragsabschlüsse für den Schulausbau und Anpassungen bei der Finanzierung des Feuerwehrprojekts. Die Entscheidungen des Rates wirken sich unmittelbar auf die lokale Entwicklung und die öffentlichen Dienstleistungen aus.






