Brandenburgs neue Pläne: Wie der Traum vom Eigenheim wieder Realität wird
Lidia HartungBrandenburgs neue Pläne: Wie der Traum vom Eigenheim wieder Realität wird
Die neue Koalitionsregierung Brandenburgs hat Pläne vorgestellt, um den Erwerb von Wohneigentum für die Bürger leichter zugänglich zu machen. Infrastrukturminister Robert Crumbach will verhindern, dass der Traum vom Eigenheim für die Einwohner in weite Ferne rückt. Der Landeshaushalt wird die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum verdoppeln, während der soziale Mietwohnungsbau weiterhin eine zentrale Priorität bleibt.
Zum vierten Mal in Folge ist die Zahl der genehmigten Neubauten in Brandenburg gesunken. 2025 wurden rund 7.960 Wohneinheiten bewilligt – ein Rückgang um 12 Prozent im Vergleich zu 2024. Als wahrscheinliche Ursache gelten die steigenden Baukosten, die allein im Februar 2025 um 5,5 Prozent angestiegen sind.
Um diesen Trend umzukehren, plant die SPD/CDU-Koalition, den Wohnungsbau zu beschleunigen und bezahlbaren Wohnraum auszubauen. Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sowie junge Familien sollen durch erhöhte Wohnungsbauförderung stärker unterstützt werden. Ziel der Landesregierung ist es, klarere Wege in die Eigentumsbildung zu schaffen, ohne dabei den sozialen Mietwohnungsbau aus den Augen zu verlieren.
Zu den neuen Maßnahmen gehört die Verdopplung der Mittel für selbstgenutztes Wohneigentum sowie die Aufstockung der Zuschüsse für anspruchsberechtigte Haushalte. Brandenburgs Wohnungsbaupolitik wird künftig die Unterstützung für Mieter mit besseren Chancen für Erstkäufer in Einklang bringen. Die Reformen sollen den Wohnungsmarkt stabilisieren, der unter sinkenden Bauzahlen leidet.






