20 April 2026, 08:29

Belarussische Nageldesignerin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text 'T. Buchholtz, Petite Russienne' unten.

Belarussische Nageldesignerin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Nageldesignerin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin sie während einer Maniküre-Behandlung mit einer Reihe von Beleidigungen überzogen hatte. Kristina Vysotskaya aus Gomel teilte den Vorfall in den sozialen Medien und schilderte, wie die Frau nicht nur ihre Arbeit kritisierte, sondern auch das Äußere belarussischer Frauen generell herabwürdigte. Die Situation spitzte sich zu, als die Kundin später versuchte, einen weiteren Termin zu buchen – und abgewiesen wurde.

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Die Kundin, eine Russin aus Rostow, lebte seit mehreren Monaten in Belarus, nachdem sie einen Einheimischen geheiratet hatte. Sie hatte bei Vysotskaya eine French-Maniküre gebucht, zeigte sich jedoch von Anfang an unzufrieden. In einer Instagram-Story bezeichnete sie die Nageldesignerin als "ganz normale Frau" – statt der "wunderschönen Meisterin", die sie erwartet hatte.

Doch damit nicht genug: Die Kundin behauptete, belarussische Frauen würden ihr Äußeres vernachlässigen, anders als in Rostow, wo "jedes Mädchen zur Kosmetikerin geht". Sie unterstellte sogar, belarussische Ehemänner müssten ihre Frauen wegen des angeblichen mangelnden Pflegeaufwands unattraktiv finden. Direkt gegen Vysotskaya gerichtet, nannte sie sie "langweilig" und bedauerte die belarussischen Männer wegen ihrer "begrenzten Auswahl".

Nach dem Termin drohte die Kundin mit einer negativen Bewertung und kündigte an, das, was sie als "Albtraum der belarussischen Beauty-Branche" bezeichnete, ihren Followern zu offenbaren. Als sie später versuchte, bei Vysotskaya eine Pediküre zu buchen, lehnte die Nageldesignerin ab.

Der Vorfall unterstreicht die Spannungen zwischen der Kundin und der Beauty-Expertin, wobei Vysotskaya sich standhaft gegen die Beleidigungen stellte. Die Versuche der Frau, erneut Termine zu vereinbaren, blieben erfolglos, und ihre öffentlichen Drohungen lenkten die Aufmerksamkeit auf den Zwischenfall. Durch die Entscheidung der Nageldesignerin, die Geschichte zu teilen, entstand in den sozialen Medien eine breite Diskussion.

Quelle