BDSM und Fetisch-Kultur: Wie die Obscene-Messe in Karlsruhe Tabus bricht
Lidia HartungBDSM und Fetisch-Kultur: Wie die Obscene-Messe in Karlsruhe Tabus bricht
Rund 25.000 Besucher nahmen in diesem Jahr an der Obscene-Erotikmesse in Karlsruhe teil. Die 2024 veranstaltete Messe präsentierte ein breites Spektrum sexueller Vorlieben und Fetische. Unter den Gästen befanden sich Christian Karsch und die professionelle Dominatrix Nina Workhard, die gemeinsam die Welt des BDSM erkundeten.
BDSM umfasst Praktiken wie Bondage, Disziplin, Dominanz, Unterwerfung, Sadismus und Masochismus. Auf der Messe führte Workhard Karsch durch einige dieser ungewöhnlichen Erfahrungen. Sie nahmen etwa an Aktivitäten teil, bei denen heißes Wachs auf die Haut getropft wurde.
Bei einer Demonstration versuchte Karsch, eine dominante Rolle einzunehmen – doch eine schnelle Reaktion eines Mitarbeiters wies ihn zurecht. Workhard verriet zudem ihre Vorliebe für Peitschen, die ein lautes Knallen erzeugen.
Die Videoberichte von der Veranstaltung stießen auf Instagram auf positive Resonanz. Zuschauer lobten den offenen und ehrlichen Umgang der Messe mit dem Thema Sexualität.
Die Obscene in Karlsruhe unterstrich die Vielfalt sexueller Interessen und Lebensstile. Mit starkem Besucherandrang und reger Online-Beteiligung bot die Veranstaltung eine Plattform für Aufklärung und Erkundung. Veranstalter und Teilnehmer zeigten gleichermaßen die Diversität innerhalb der BDSM- und Erotik-Community auf.






