13 June 2026, 20:27

ZDF zieht falsche Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück

ZDF beschuldigt Musk, nach 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu rufen

ZDF zieht falsche Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung wurde in der Sendung ZDF heute live geäußert und verband Musk mit der rechtsextremen Figur Tommy Robinson. Später räumte ZDF ein, die Formulierung in seinem Beitrag sei unpräzise und irreführend gewesen.

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Der Vorwurf erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast. Ein sudanesischer Staatsbürger, Hadid Allodid, hatte den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet. Ein Video der Tat verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste Krawalle sowie Angriffe auf Migranten aus.

Bei den Unruhen wurden unter anderem Wohnhäuser von Migranten mit Brandbomben angegriffen sowie ein afrikanisch geführter Supermarkt. In seinem Beitrag deutete ZDF an, Musk und Robinson hätten über einen Beitrag auf X zu einer „Jagd auf Migranten“ aufgerufen. Zwar hatte Musk Robinsons Aufruf zu Protesten verstärkt, doch der Sender gab später zu, seine Darstellung sei unzutreffend gewesen.

ZDF erkannte den Fehler in seiner Berichterstattung an. Die Gewalt in Belfast war dem Angriff Allodids auf Ogilvie gefolgt und hatte sich zu weiteren Ausschreitungen ausgeweitet. Mit seiner Korrektur relativierte der Sender seine ursprüngliche Aussage über Musks Rolle in der Angelegenheit.

Quelle