31 December 2025, 08:55

Worpswede sucht neuen Bürgermeister für kulturellen Brückenschlag nach 25 Jahren Schwenke

Eine Zeichnung von mehreren Personen.

"Frischer Wind" - Künstlerdorf Worpswede sucht Bürgermeister - Worpswede sucht neuen Bürgermeister für kulturellen Brückenschlag nach 25 Jahren Schwenke

Worpswede, die historische Künstlerkolonie in Niedersachsen, sucht einen neuen Bürgermeister. Der amtierende Bürgermeister, Stefan Schwenke, wird 2026 nach einem Vierteljahrhundert im Amt zurücktreten. Lokale politische Gruppen haben nun die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet, der die kulturelle und ländliche Gemeinschaft des Dorfes verbinden kann.

Die Bürgermeisterwahl ist für September 2026 angesetzt und markiert das Ende von Schwenkes langer Amtszeit. Vier Parteien – SPD, Grüne, Linke und die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) – haben sich zusammengeschlossen, um eine Kandidatin oder einen Kandidaten mit ausgeprägten Führungsqualitäten und sozialer Kompetenz zu finden. Der ideale Bürgermeister soll eng mit Dorfvereinen, Kulturveranstaltern und Bürgern über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten.

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Erste Bewerbungen sind bereits eingegangen, die Auswahlgespräche sind für Januar geplant. Zwar wird Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung bevorzugt, doch betonen die Parteien, dass diese keine zwingende Voraussetzung sei. Die Gemeinde mit rund 10.000 Einwohnern umfasst sowohl ländliche und landwirtschaftlich geprägte Dörfer als auch die berühmte Künstlerkolonie. Worpswedes Geschichte ist eng mit Persönlichkeiten wie Paula Modersohn-Becker und Heinrich Vogeler verbunden, deren Einfluss bis heute das kulturelle Selbstverständnis prägt. Die Suche nach einem neuen Bürgermeister wurde erstmals vom Weser-Kurier berichtet und unterstreicht den Gemeinschaftswillen nach Kontinuität und Zusammenarbeit.

Der neue Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin wird Ende 2026 nach einer Übergangsphase das Amt antreten. Zu den Aufgaben gehört es, sowohl das künstlerische Erbe als auch die ländlichen Gemeinschaften des Ortes zu fördern. Der gemeinsame Aufruf der lokalen Parteien signalisiert einen Aufbruch zu mehr Einheit und geteilter Verantwortung in den kommenden Jahren.