Wolfsburg und Dortmund: Zwei Trainer am Abgrund vor dem Hoffenheim-Duell
Mia StollFan-Banner, internes Meeting: Wolfsburg in Krisenmodus - Wolfsburg und Dortmund: Zwei Trainer am Abgrund vor dem Hoffenheim-Duell
VfL Wolfsburg steckt in einer sich zuspitzenden Krise nach einer Serie schwacher Ergebnisse. Die Mannschaft belegt derzeit nur Platz 12 in der Bundesliga und schied im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Kiel aus. Der Druck auf Cheftrainer Paul Simonis wächst – sein Job steht vor dem entscheidenden Spiel gegen 1899 Hoffenheim auf dem Spiel.
Auch Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač droht die Entlassung, sollte sein Team das anstehende Duell gegen denselben Gegner verlieren. Beide Vereine suchen verzweifelt nach Lösungen, während die Unzufriedenheit bei Fans und Funktionären steigt.
Die Probleme in Wolfsburg verschärften sich nach der überraschenden Niederlage gegen Kiel, die zu einer Krisensitzung unter Leitung von Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen führte. Sportdirektor Sebastian Schindzielorz bezeichnete das Treffen als „sehr gut, sehr intensiv“ – mit klaren Forderungen an die Spieler. Torhüter Marius Müller hatte zuvor öffentlich die Einstellung der Mannschaft kritisiert, ohne dass Konsequenzen folgten.
Die Fans zeigten deutlich ihre Wut: Am Trainingsgelände entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift: „Wer nicht für den Verein kämpft, verrät uns alle.“ Simonis fordert eine sofortige Leistungswende, doch Medienberichte nennen bereits mögliche Nachfolger – darunter Bruno Labbadia. Auch in Dortmund ist Kovač’ Position mehr als wackelig. Die jüngsten Schwächephasen – etwa das enttäuschende 2:2 gegen Bodø/Glimt – haben die internen Spannungen verschärft. Eine Niederlage gegen Hoffenheim am Sonntag könnte sein Schicksal besiegeln, auch wenn aktuell keine konkreten Nachfolger genannt werden.
Sowohl Wolfsburg als auch Dortmund stehen am Wochenende vor entscheidenden Spielen gegen Hoffenheim. Eine Niederlage könnte für beide Trainer das Aus bedeuten – Simonis und Kovač stehen unter massivem Druck. Die kommenden Tage werden zeigen, ob einer der Klubs die Saison noch stabilisieren kann – oder ob weitere Turbulenzen drohen.
