15 May 2026, 14:36

Wohnungsbau in Deutschland kämpft mit Lieferengpässen und schwacher Auftragslage

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der "Rescued the Economy and Changed the Course of the Pandemic through the American Rescue Plan" neben blauen und grünen Bildern zeigt.

Wohnungsbau in Deutschland kämpft mit Lieferengpässen und schwacher Auftragslage

Deutschlands Wohnungsbau steht vor wachsenden Herausforderungen

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Geopolitische Spannungen belasten die Branche zunehmend. Neue Daten des ifo Instituts zeigen steigende Lieferengpässe und eine düstere Stimmung unter den Unternehmen.

Im April meldeten 9,2 Prozent der befragten Firmen Materialknappheit – ein deutlicher Anstieg gegenüber rund 1 Prozent in den Vorjahren. Die Sorge vor Lieferkettenproblemen hat sich spürbar verschärft und verstärkt den ohnehin schon hohen Druck. Gleichzeitig blieb die Stornierungsrate mit 10,8 Prozent nahezu unverändert.

Die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage hat sich weiter verschlechtert und spiegelt die generellen Schwierigkeiten des Sektors wider. Der Anteil der Unternehmen, die unter Auftragsmangel leiden, bleibt mit 43,8 Prozent auf hohem Niveau. Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Konjunkturumfragen, betont, dass die Firmen zunehmend pessimistisch in die Zukunft blicken.

Geopolitische Unsicherheiten haben sich als zentraler Belastungsfaktor herauskristallisiert und belasten einen ohnehin schon fragilen Markt zusätzlich. Viele Unternehmen rechnen in den kommenden Monaten mit einer weiteren Verschlechterung der Rahmenbedingungen.

Die jüngsten Zahlen unterstreichen die sich vertiefende Krise im deutschen Wohnungsbau. Angesichts wachsender Lieferengpässe und schwacher Auftragslage bereiten sich die Firmen auf schwierigere Zeiten vor. Die Aussichten der Branche bleiben von anhaltender Instabilität getrübt.

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