Wohngeld 2024: Warum Millionen Haushalte ihre Unterstützung verpassen
Steigende Mieten setzen Rentner und Geringverdiener in Deutschland unter Druck. Zwar bietet das Wohngeld etwas Entlastung, doch viele Haushalte kämpfen mit den wachsenden Kosten. Schätzungsweise zwei Millionen Haushalte hätten Anspruch auf Unterstützung – doch nicht alle wissen von dieser Möglichkeit.
Das Wohngeld gewährt monatliche Zuschüsse für Haushalte mit hohen Wohnkosten. Die durchschnittliche Auszahlung liegt bei etwa 300 Euro, wobei die genaue Höhe von der örtlichen Mietenlage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen abhängt. Allerdings können Empfänger von Bürgergeld oder Sozialhilfe kein Wohngeld beantragen.
Seit 2023 gab es keine Erhöhung der Leistungen – die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Für Eigentümer bietet der Lastenzuschuss eine weitere Hilfestellung, um belastungsbedingte Kosten wie Grundsteuern oder Zinsen zu tragen.
In Braunschweig unterstützt der Sozialverband Deutschland (SoVD) bei Anträgen auf Wohngeld, Lastenzuschuss und rentenbezogene Fragen. Die Beratung soll Betroffenen den Zugang zu den Leistungen erleichtern.
Angesichts weiter steigender Mieten bleiben Wohngeld und Zuschüsse für einkommensschwache Haushalte unverzichtbar. Die Hilfe des SoVD in Braunschweig trägt dazu bei, dass Anspruchsberechtigte die finanziellen Entlastungen auch tatsächlich erhalten. Doch ohne weitere Anpassungen vor 2027 wird für viele der finanzielle Spielraum in den kommenden Jahren eng bleiben.






