Wintersturm *Elli* legt Deutschland lahm – wie Behörden und Bürger die Krise meisterten
Mia StollLügen über das Winterwetter: Bitte bleiben Sie vorsichtig - Wintersturm *Elli* legt Deutschland lahm – wie Behörden und Bürger die Krise meisterten
Wintersturm Elli fegt über Deutschland und bringt Chaos mit Schnee und Eis
In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2026 zog der Wintersturm Elli über Deutschland hinweg und brachte heftige Schneefälle, gefrierenden Regen sowie sturmstarke Winde mit sich. Die Behörden warnten vor gefährlichen Bedingungen, doch viele Anwohner blieben in ihren Häusern – was dazu beitrug, Staus zu vermeiden und die Risiken während des Extremwetters zu verringern.
Der Sturm zog aus Südwesten auf und sorgte zunächst für flächendeckende Schneefälle, bevor er in einigen Regionen in gefrierenden Regen und Glatteis überging. Starke Ostwinde türmten Schneeverwehungen auf, blockierten Straßen und legten den Verkehr lahm. In der Nacht zum 12. Januar sanken die Temperaturen auf etwa –12 °C, was die Eisglätte weiter verschärfte.
Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies rief die Bevölkerung auf, unnötige Fahrten zu vermeiden, und wies auf die Gefahren durch anhaltende Vereisung hin. Trotz der Herausforderungen blieb der öffentliche Nahverkehr in vielen Gebieten aufrechterhalten, wenn auch mit Verspätungen. Später lobte Lies die umsichtige Haltung der Bürger, die dazu beitrug, Unfälle und Verkehrsprobleme zu minimieren. An den Einsatzmaßnahmen waren mehrere Behörden beteiligt, darunter der Deutsche Wetterdienst (DWD), die Polizei, Feuerwehren und Straßenbauämter. Streudienste arbeiteten rund um die Uhr, um wichtige Verkehrsadern freizuhalten, während die Deutsche Bahn und andere Verkehrsbetriebe Sicherheitsvorkehrungen trafen und Ersatzverbindungen einrichteten. Lies dankte zudem den Einsatzkräften für ihren Einsatz beim Erhalt der kritischen Infrastruktur während des Sturms.
Obwohl Elli erhebliche Behinderungen verursachte, konnten die koordinierten Anstrengungen der Behörden und die Mitwirkung der Bevölkerung die Auswirkungen begrenzen. Da die Temperaturen weiter gefährlich niedrig blieben, riefen die Verantwortlichen dazu auf, die Wetterlage genau zu beobachten und bei notwendigen Fahrten äußerste Vorsicht walten zu lassen.
