29 April 2026, 16:43

Wie aus dem Gefängnis Rennelberg ein lebendiges Stadtviertel wird

Offenes Buch mit einer Zeichnung eines Gefängnisgebäudes mit einem großen Eingang und mehreren Fenstern, begleitet von einem beschreibenden Text auf der Seite.

Wie aus dem Gefängnis Rennelberg ein lebendiges Stadtviertel wird

Neue Visionen für das ehemalige Gefängnis Rennelberg in Braunschweig nehmen Gestalt an

Studierende der örtlichen Universität haben kreative Entwürfe präsentiert, um das Gelände in ein lebendiges Stadtviertel zu verwandeln. Ihre Vorschläge sind noch bis zum 20. Mai im historischen Rathaus ausgestellt.

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Das Projekt startete Ende 2018, als der Verwaltungsausschuss der Stadt Pläne zur Neugestaltung des Rennelberg-Geländes billigte. Seitdem arbeiten Studierende der Technischen Universität Braunschweig an der Umnutzung des ehemaligen Gefängnisses und seiner Umgebung. Ihre Entwürfe bieten frische Ideen für die Zukunft des Areals.

Der mit dem ersten Platz ausgezeichnete Entwurf "Von Mauern zu Gemeinschaft: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg" sieht ein offenes Quartier mit einem zentralen Platz vor. Dieser soll als kreativer Campus dienen und den Austausch in der Nachbarschaft fördern. Der zweitplatzierte Entwurf "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen" setzt auf die Öffnung des Geländes und die Schaffung eines "Klimawald"-Parks, um Grenzen abzubauen.

Der drittplatzierte Beitrag "Nachbarschaft statt Gefängnis: Gemeinschaft über Mauern" schlägt eine neue Straße und einen Platz vor. Zudem ist eine Quartiersgalerie geplant, während möglichst viel der bestehenden Bausubstanz erhalten bleiben soll. Die Studierendenentwürfe dienen als Ausgangspunkt für künftige Diskussionen, sobald ein konkreter Plan für das Gefängnisgelände feststeht.

Bevor dauerhafte Veränderungen umgesetzt werden, wird das ehemalige Gefängnis im Juni vorübergehend das Theaterformen-Festival beherbergen. Große Entscheidungen hängen jedoch weiterhin vom laufenden Verkaufsprozess des Geländes ab.

Die Ausstellung im Rathaus läuft noch bis zum 20. Mai und gibt Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich mit den Ideen vertraut zu machen. Zwar haben die Bauarbeiten noch nicht begonnen, doch die Entwürfe geben einen Ausblick darauf, wie sich das Gebiet entwickeln könnte. Das langfristige Ziel der Stadt bleibt, aus dem Rennelberg-Gelände und seiner Umgebung ein blühendes neues Viertel zu machen.

Quelle