Werner Bayer wird 85: Ein Leben für die Hanauer Altstadt und ihre Kultur
H.-Dieter HuhnWerner Bayer wird 85: Ein Leben für die Hanauer Altstadt und ihre Kultur
Werner Bayer, ein engagierter Fürsprecher der Hanauer Altstadt, feiert in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag. Seit Jahrzehnten prägt sein ehrenamtliches Wirken das kulturelle Leben der Stadt und rückt ihr historisches Herz wieder in den Mittelpunkt. Seine Verdienste haben ihm weitreichende Anerkennung und Dankbarkeit – sowohl von Bürgern als auch von offiziellen Stellen – eingebracht.
Bayers Engagement begann früh: 1957 gehörte er zu den Mitbegründern der Jazzband Sugarfoot Stompers. Seine Leidenschaft für Kultur führte ihn später zur Mitgründung der Interessengemeinschaft Hanauer Altstadt (IGHA), deren Ehrenvorsitzender er wurde. In dieser Funktion organisierte er unzählige Veranstaltungen, die das gesellschaftliche Leben der Stadt bereicherten.
Im Laufe der Jahre veranstaltete er Jazzkonzerte, Vortragsreihen zur Regionalgeschichte und Weinfeste. Märkte, Führungen und Ausstellungen wurden unter seiner Ägide zu festen Bestandteilen des Programms. Diese Initiativen machten das kulturelle Erbe der Altstadt für Einwohner und Besucher gleichermaßen erlebbar. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, Vereinen und Schulen sorgte er dafür, dass die Geschichte des Viertels lebendig und ansprechend blieb.
Die Stadt Hanau hat seinen Einsatz öffentlich gewürdigt: 2011 erhielt er die Hessische Ehrenurkunde, 2021 folgte die Bürgermedaille. Über die Veranstaltungstätigkeit hinaus brachte Bayer sein Fachwissen in den Beirat für den Wettbewerb zur Neugestaltung der Hanauer Innenstadt ein. Seine Arbeit hat stets die Bedeutung der Altstadt hervorgehoben und die Verbindung zwischen der Gemeinschaft und ihrer Vergangenheit gestärkt.
Bayers jahrzehntelanges Wirken hat in Hanau bleibende Spuren hinterlassen. Seine Veranstaltungen und sein Einsatz haben das kulturelle Erbe der Altstadt bewahrt und Menschen zusammengebracht. Die Stadt schätzt seine unschätzbare Rolle bei der Prägung ihres sozialen und historischen Gefüges.
