Weltrekord aus 80.000 Bierdeckeln: Warum das Traumhaus in Köln einstürzte
H.-Dieter HuhnWeltrekord aus 80.000 Bierdeckeln: Warum das Traumhaus in Köln einstürzte
Kurz vor dem Weltrekord: Hier zerbricht ein Traum
Vorspann In Köln versuchte Benjamin Klapper, mit 80.000 Bierdeckeln einen Weltrekord aufzustellen. Doch kurz vor dem Ziel stürzte alles zusammen.
Artikeltext Ein akribisch geplanter Versuch, das größte Haus der Welt aus Bierdeckeln zu bauen, endete mit einem Einsturz. Benjamin Klapper, Mitglied des Vereins für kulturelle Angelegenheiten e.V., verbrachte über 120 Stunden mit dem Bau der Konstruktion in Köln. Der Vorfall ereignete sich nur zwei Tage, bevor er den Rekordversuch hätte abschließen sollen.
Klapper hatte das Projekt vor mehr als einem Monat begonnen und 80.000 Bierdeckel zu einem detaillierten Modell aufgeschichtet. Sein Ziel war es, einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde für das größte Haus aus diesem Material zu erreichen. Geplant war auch ein symbolischer Abbau der Konstruktion nach Abschluss des Versuchs.
Das Bierdeckel-Haus wird zwar nicht wiederaufgebaut, doch seine Überreste bleiben der Öffentlichkeit zugänglich. Besucher des Rhein-Centers können die eingestürzte Struktur noch bis Anfang nächsten Jahres besichtigen. Klappers Bemühungen mögen zwar gescheitert sein, doch sie bleiben als bemerkenswerter Versuch eines einzigartigen Weltrekords in Erinnerung.
