Weihnachtschaos in Niedersachsen: Brände, Unfälle und Diebstähle halten Polizei in Atem
Lidia HartungWeihnachtschaos in Niedersachsen: Brände, Unfälle und Diebstähle halten Polizei in Atem
Eine Reihe von Vorfällen, darunter Autounfälle, Diebstähle und mutmaßliche Brandstiftungen, hielten die Polizei in Niedersachsen zwischen dem 22. und 27. Dezember 2024 in Atem. Mehrere Unfälle führten zu Verletzungen und erheblichen Sachschäden, während die Ermittlungen zu vorsätzlichen Straftaten in mehreren Landkreisen noch laufen.
Am 26. Dezember brachen in Neuhaus bei Lüchow zwei schwere Autobrände aus. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus, nachdem in einem Fall der Schaden über 10.000 Euro betrug und im anderen mehrere Tausend Euro erreichte. Die Ermittlungen dauern noch an.
Ebenfalls an diesem Tag erhielt ein 25-jähriger Mann in Westergellersen nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einer Frau, bei der beide leicht verletzt wurden, ein Kontaktverbot. Die Polizei bestätigte, dass ihm der Zutritt zur gemeinsamen Wohnung untersagt wurde.
In Dahlenburg stoppten Beamte einen 26-jährigen Fahrer ohne Führerschein, in dessen Fahrzeug sich ein betrunkener 40-jähriger Beifahrer befand – der zuvor selbst am Steuer gesessen hatte. Der Führerschein des Fahrers wurde sofort eingezogen.
Auch Verkehrsunfälle sorgten für Behinderungen. In Adendorf verlor eine 23-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug, erlitt leichte Verletzungen und verursachte einen Schaden von über 15.000 Euro. Bei Uelzen kam ein Senior von der Straße ab, verletzte sich selbst und seine 64-jährige Beifahrerin und richtete einen Schaden von geschätzten 12.000 Euro an. Einen Tag später prallte ein 18-Jähriger in Westergellersen mit seinem VW Polo gegen einen Baum und verletzte sich sowie seinen 16-jährigen Beifahrer. Der Schaden belief sich auf 5.000 Euro.
Unterdessen machten Diebe in Uelzen und Lüneburg Beute. In der Bodenteicher Straße wurden unverschlossene Autos durchwühlt, und zwei Kinderfahrräder im Wert von 200 Euro gestohlen. In Lüneburg drangen Einbrecher in eine Wohnung ein und entwendeten einen Teppich sowie Elektronikgeräte im Wert von mehreren hundert Euro.
In diesem Zeitraum wurden in Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen keine vorsätzlichen Straftaten mit einem Sachschaden von über 10.000 Euro gemeldet. Lokale Hilfsangebote wie das Lüneburger Frauenhaus und die Beratungsstelle BISS stehen Opfern häuslicher Gewalt weiterhin zur Verfügung.
