Warum Cem Özdemir auf sein Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Erfolg verzichtete
Ekkehard ScheelWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Warum Cem Özdemir auf sein Brezel-Tattoo nach dem Grünen-Erfolg verzichtete
Eine spielerische Wahlkampfankündigung nahm nach dem Erfolg der Grünen bei der Europawahl 2024 eine unerwartete Wendung. Während mehrere Freiwillige den Sieg mit Brezel-Tattoos feierten, verzichtete Parteichef Cem Özdemir selbst auf die Umsetzung der Idee. Seine Entscheidung löste zwar leichte Neugier aus, blieb aber ohne größere öffentliche Resonanz.
Im Wahlkampf hatte Özdemir scherzhaft verglichen, sich ein Tattoo stechen zu lassen sei wie Aufkleber auf einen Ferrari zu kleben. Diese Analogie schien seine endgültige Entscheidung geprägt zu haben – trotz der feiernden Stimmung unter seinen Anhänger:innen. Einige aus seinem Team jedoch nahmen das symbolträchtige Ritual mit Begeisterung an.
Die Tattoo-Maschine, mit der die Brezel-Motive für die Kampagne gestochen wurden, steht weiterhin bereit, doch ihre weitere Verwendung bleibt ungewiss. Özdemirs Verzicht auf das Tattoo blieb eine kleine, aber bemerkenswerte Fußnote in den Feierlichkeiten nach der Wahl.
Die Episode ist letztlich nur eine Randnotiz im Nachgang des Grünen-Erfolgs. Özdemirs Begründung blieb konsequent zu seinen früheren Aussagen, und eine weitere öffentliche Debatte blieb aus. Vorerst bleiben die Brezel-Tattoos ein skurriles Andenken für eine Handvoll engagierter Kampagnenmitarbeiter:innen.
