Warnstreik im öffentlichen Dienst: Niedersachsen steht drei Tage still
H.-Dieter HuhnWarnstreik im öffentlichen Dienst: Niedersachsen steht drei Tage still
Beschäftigte der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr treten vom 2. bis 4. Februar in einen dreitägigen Warnstreik. Die Arbeitsniederlegung ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst, die von der Gewerkschaft ver.di geführt werden.
Betroffen sind vor allem die Straßenmeistereien in den Regionen Wolfenbüttel und Goslar. Die Arbeitnehmer fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der Landesbehörde.
Mit Einschränkungen ist insbesondere im Verkehrsmanagement zu rechnen, etwa an Tunneln und Baustellen. Auch geplante Straßeninstandsetzungen könnten wegen des Streiks verschoben werden. Zudem könnte der Winterdienst in der Streikphase nur eingeschränkt verfügbar sein.
Der Ausstand folgt den Forderungen von ver.di nach besseren Bezahlungs- und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Sektor. Autofahrer in den betroffenen Gebieten müssen mit Verzögerungen und Änderungen im regulären Service rechnen. Eine Einigung in den Tarifverhandlungen steht weiterhin aus.
