Waltraud und Mariechen könnten Fürths Ampelmännchen am Comödiplatz ersetzen
Ekkehard ScheelWaltraud und Mariechen könnten Fürths Ampelmännchen am Comödiplatz ersetzen
Ein Vorschlag, die klassischen Ampelmännchen am Comödiplatz in Fürth durch die lokalen Figuren Waltraud und Mariechen zu ersetzen, sorgt für Aufmerksamkeit. Die Idee stammt von der CSU und soll das Theater Comödie sowie seine Betreiber ehren. Der Verkehrsausschuss der Stadt hat die rechtlichen Aspekte des Plans bereits am Montag beraten.
Die CSU schlägt vor, Waltraud und Mariechen als neue Fußgängerampelsymbole am Comödiplatz einzuführen. Volker Heißmann, der Schöpfer der beliebten fränkischen Figuren, unterstützt den Vorschlag. Er empfiehlt ein grünes Mariechen für „Gehen“ und ein rotes Waltraud für „Stop“, um der Gestaltung Humor und Dynamik zu verleihen.
Mit der Initiative soll der Charme des Viertels gestärkt und dem Theater Comödie ein Denkmal gesetzt werden. Im Verkehrsausschuss wurden jedoch rechtliche und haftungsrelevante Bedenken geäußert. Der Ältestenrat wird den Antrag im Herbst prüfen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Andere Städte haben bereits erfolgreich kreative Ampelfiguren eingeführt. Fürths endgültige Wahl der neuen Symbole wird in den kommenden Monaten feststehen. Der Vorschlag wird von Heißmann unterstützt, der Waltraud und Mariechen zu regionalen Ikonen gemacht hat. Bei einer Genehmigung könnten die neuen Ampeln zu einem besonderen Markenzeichen des Comödiplatzes werden. Die Entscheidung hängt davon ab, ob bis zum Herbst rechtliche und praktische Hürden überwunden werden.
