Wolfsburg vor Nordderby: 1:8 "Das können wir nicht mehr ändern" - VfL Wolfsburg kämpft nach 1:8 gegen Bayern um die Wende
VfL Wolfsburg will sich nach 1:8-Debakel gegen den FC Bayern erholen
Nach der deutlichen 1:8-Niederlage gegen den FC Bayern München sucht der VfL Wolfsburg nach einem Neuanfang. In den letzten beiden Bundesliga-Spielen kassierte die Mannschaft zwölf Tore – darunter vier Eigentreffer. Nun wächst der Druck, den Kader vor dem nächsten Spiel gegen den FC St. Pauli am Mittwoch zu verstärken.
Das neue Jahr verlief für Wolfsburg bisher enttäuschend. Die klare Niederlage gegen Bayern legte defensive Schwächen offen und löste Forderungen nach Verstärkungen aus. Zwar wurden noch keine offiziellen Transferziele genannt, doch Gerüchten zufolge zeigt der Verein Interesse an dem japanischen Stürmer Kento Shiogai von NEC Nijmegen. Zudem wird der norwegische Verteidiger Kristoffer Ajer als mögliche Verstärkung für die Abwehr gehandelt.
Trainer Daniel Bauer hat die Bayern-Pleite abgehakt und konzentriert sich nun auf das bevorstehende Duell gegen St. Pauli. Mit Mohammed Amoura kehrt ein wichtiger Spieler zurück, der das Bayern-Spiel wegen seiner Teilnahme am Afrika-Cup verpasst hatte. Seine Rückkehr könnte der Offensive neuen Schwung verleihen.
Unterdessen hat der 1. FC Köln Interesse an Wolfsburgs Sebastiaan Bornauw und Eren Dinkci signalisiert. Der Verein hält sich jedoch mit konkreten Transferplänen bedeckt, was bei den Fans Spekulationen über mögliche Neuzugänge auslöst.
Wolfsburgs vordringliches Ziel ist das Mittwochsspiel gegen St. Pauli. Ein Sieg könnte die Stimmung nach den jüngsten Rückschlägen verbessern. Mit potenziellen Transfers in der Pipeline will der Klub in den kommenden Wochen sowohl die Abwehr als auch den Angriff stabilisieren.
