VfL Wolfsburg holt japanischen Stürmer – doch die Kritik an der Mannschaft bleibt scharf
Ekkehard ScheelSchwegler bestätigt: Wolfsburg will japanischen Stürmer - VfL Wolfsburg holt japanischen Stürmer – doch die Kritik an der Mannschaft bleibt scharf
VfL Wolfsburg steht vor der Verpflichtung des japanischen Stürmers Kento Shiogai von NEC Nijmegen. Der 20-jährige Angreifer hat in dieser Saison mit neun Toren in 14 Spielen der Eredivisie überzeugt. Unterdessen hat der Sportdirektor des Clubs die jüngsten Leistungen der Mannschaft nach einem enttäuschenden Remis scharf kritisiert.
Ein möglicher Wechsel Shiogais rückt näher, nachdem Wolfsburg Pläne bestätigt hat, seine Freigabeklausel zu ziehen, die laut Berichten unter 10 Millionen Euro liegen soll. Der Transfer steht noch unter dem Vorbehalt einer medizinischen Untersuchung und der Vertragsunterzeichnung, die unmittelbar nach dem Spiel von NEC gegen NAC Breda am Samstag angesetzt sind.
Auf dem Platz kämpfte Wolfsburg beim 1:1 gegen Heidenheim mit Schwächen. Sportdirektor Pirmin Schwegler geißelte die Mannschaftsleistung und monierte mangelndes Tempo, Intensität und Energie. Später erläuterte er seine Kritik und betonte, die Spieler müssten eine bessere Einstellung und mehr Einsatz zeigen, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein. Ein weiterer Rückschlag ereignete sich, als Topscorer Dzenan Pejcinovic sich im vorherigen Spiel gegen den FC St. Pauli eine Fußverletzung zuzog. Die Verletzung verschärft die Herausforderungen des Clubs, der mit Shiogais Verpflichtung seine Offensive stärken will.
Shiogais Wechsel zu Wolfsburg könnte bereits in den kommenden Tagen perfekt gemacht werden – vorausgesetzt, die medizinischen Checks und Vertragsgespräche verlaufen erfolgreich. Die Verpflichtung des jungen Stürmers soll die Angriffsmöglichkeiten des Teams erweitern, während Schwegler mit seiner Kritik die Notwendigkeit von Verbesserungen unterstreicht. Mit dem Ausfall Pejcinovics steht der Verein unter Druck, die aktuelle Formwende einzuleiten.
