VfL Wolfsburg feiert Volkswagen-Partnerschaft mit ungewöhnlichem Stadion-Auftritt
Ekkehard ScheelAbstiegskampf: Wolfsburg startet mit VW-Arbeitern - VfL Wolfsburg feiert Volkswagen-Partnerschaft mit ungewöhnlichem Stadion-Auftritt
VfL Wolfsburg unterstreicht enge Verbindung zu Volkswagen beim "Hand in Hand"-Aktionstag
Beim bevorstehenden "Hand in Hand"-Aktionstag wird der VfL Wolfsburg seine enge Verbundenheit mit Volkswagen demonstrieren: Statt wie üblich mit Kinder-Maskottchen betreten die Spieler das Stadion gemeinsam mit Werksmitarbeitern. Unterdessen steht das Team vor personellen Veränderungen aufgrund von Verletzungen und Rückkehrern.
Die besondere Spieltagsaktion hebt die langjährige Partnerschaft zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Eigentümer, der Volkswagen Gruppe, hervor. Als hundertprozentige Tochter des Konzerns setzt der Verein ein Zeichen, indem die Profis gemeinsam mit Mitarbeitern der Volkswagen-Werke auflaufen – eine Abkehr von der Tradition, bei der sonst Kinder die Mannschaft aufs Feld begleiten.
Auf sportlicher Ebene kehrt Cheftrainer Daniel Bauer nach überstandener Krankheit an die Seitenlinie zurück. Seine Rückkehr kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt, denn das Team muss einen Rückschlag verkraften: Mittelfeldspieler Patrick Wimmer fällt nach einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel weiterhin unbestimmt aus.
Wie sich die Einbindung Volkswagens in den vergangenen fünf Jahren auf die Philosophie oder Infrastruktur des Vereins ausgewirkt hat, dazu gibt es seitens des Clubs keine aktuellen Angaben. Doch die Initiative "Hand in Hand" erinnert öffentlich an die Bedeutung dieser einzigartigen Verbindung.
Der Aktionstag betont die Einheit zwischen dem VfL Wolfsburg und der Belegschaft von Volkswagen. Bauers Rückkehr gibt dem Trainerteam Stabilität, während Wimmers Fehlen eine Lücke im Mittelfeld hinterlässt. Der Verein bleibt unter dem Dach des Volkswagen-Konzerns und pflegt damit weiterhin die besondere Symbiose zwischen Fußball und Industrie.
