10 January 2026, 00:58

VfB Oldenburg krönt sich als Überraschungssieger beim Public-Services-Cup 2025

Zwei Männer spielen Tischtennis drinnen, mit mehreren Zuschauern, die stehen und sitzen, leeren Stühlen und Werbetafeln, mit Text in der linken unteren Ecke.

VfB Oldenburg krönt sich als Überraschungssieger beim Public-Services-Cup 2025

Der 21. Public-Services-Cup in Oldenburg sorgte für Überraschungen, als der Außenseiter VfB Oldenburg den Pokal gewann. Über 4.900 Fans füllten die EWE Arena, um mitzuerleben, wie das heimische Team die Werder-Legenden in einem packenden Finale mit 2:1 besiegte. Der Sieg war ein unerwarteter Triumph für eine Mannschaft, die mit wenig Aufmerksamkeit in das Turnier gestartet war.

Der Wettbewerb begann mit einem torreichen Unentschieden in Gruppe B. Bayer Leverkusen und die Occasio Allstars lieferten sich ein wildes 4:4, wobei der ehemalige Werder-Torhüter Tim Wiese bereits vor der Halbzeit vier Gegentreffer hinnehmen musste. Die Allstars, in deren Reihen Ex-Profis wie Ivan Klasnić spielten, setzten sich später im Spiel um Platz drei mit 5:4 gegen den 1. FC Köln durch. Marco Terrazzino wurde mit den meisten Toren Torschützenkönig, während Dennis Diekmeier zum MVP gewählt wurde.

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In Gruppe A startete der 1. FC Köln stark, scheiterte jedoch am VfB Oldenburg. Die Underdogs sicherten sich mit einem deutlichen 5:0 gegen den Hamburger SV den Einzug ins Halbfinale. Ihre Vorbereitung war intensiv gewesen – mit Wintertraining im tiefen Schnee und einem Auftritt beim Bley-Cup. Die Halbfinals brachten einseitige Ergebnisse: Die Werder-Bremen-Legenden, trainiert von Thomas Schaaf und mit Spielern wie Max Kruse, Aaron Hunt und Ailton, demontierten den 1. FC Köln mit 7:1. Gleichzeitig überraschte der VfB Oldenburg die Allstars mit einem 8:3-Kantersieg. Im Finale trafen die Gastgeber auf Werders Veteranen und setzten sich knapp mit 2:1 durch, um den Titel zu holen.

Der Erfolg des VfB Oldenburg krönte eine außergewöhnliche Saison 2025/26. Durch disziplinierte Vorbereitung und entscheidende Leistungen in entscheidenden Momenten setzten sie sich gegen erfahrene Profis durch. Der Sieg unterstrich zudem die wachsende Attraktivität des Turniers, das fast 5.000 Zuschauer in die EWE Arena lockte.