17 February 2026, 21:31

Verkehrssicherheitsaktion schützt Kinder mit Kontrollen und Aufklärung im Großraum Osnabrück

Eine Straße mit einem gelben "Slow Down School Zone"-Schild, geparkte Fahrzeuge auf der rechten Seite und ein Hintergrund mit Bäumen, Gebäuden, Masten, Drähten und dem Himmel.

Verkehrssicherheitsaktion schützt Kinder mit Kontrollen und Aufklärung im Großraum Osnabrück

Regionale Verkehrssicherheitsaktion: Kinderschutz im Fokus

Am 3. Juni 2025 fand eine regionale Verkehrssicherheitskampagne statt, die sich auf den Schutz von Kindern im Umfeld von Schulen und stark frequentierten Strecken konzentrierte. Im Rahmen der Initiative "Sicher.Mobil.Leben – Kinder im Blick" führte die Polizei Kontrollen durch und setzte Aufklärungsmaßnahmen um. Im Visier der Beamten standen rücksichtsloses Fahren, falsch gesicherte Kinder sowie weitere Gefahrenquellen in der Nähe von Bildungseinrichtungen.

Während der Aktion wurden rund 280 Fahrzeuge überprüft, wobei 190 Verstöße festgestellt wurden. Darunter fielen 23 Fälle von Rasen in Schul- und Kita-Nähe, 18 Verstöße gegen das Verbot der Ablenkung am Steuer sowie 16 Falschparker. Zudem registrierten die Beamten 45 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Kindersicherheit in Autos. Bei den Kontrollen stellten die Polizisten fest, dass 15 Kinder völlig ungesichert unterwegs waren, während sieben weitere falsch angeschnallt waren. Auch Lastenräder wurden überprüft – hier gab es sieben Beanstandungen.

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Begleitend zu den Kontrollen fanden Aufklärungsaktionen statt. In Osnabrück ließen Viertklässler ihre Fahrräder auf Verkehrssicherheit prüfen; die einwandfreien Räder erhielten aktualisierte Plaketten. Unterdessen übten Vorschulkinder in Hagen am Teutoburger Wald sicheres Verhalten im Straßenverkehr – vom Benutzen von Gehwegen über das Überqueren von Straßen bis hin zum Erkennen von Verkehrszeichen.

Ein Großereignis in Meppen lockte rund 600 Schulkinder auf eine Freilichtbühne, wo sie an Verkehrssicherheitstrainings teilnahmen. Laura-Christin Brinkmann, Sprecherin des Polizeidirektion Osnabrück, bestätigte später die Wirksamkeit der Kampagne für mehr Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr.

Die Initiative verband strenge Verkehrskontrollen mit praktischer Wissensvermittlung für Kinder. Während die Polizei Hunderte von Verstößen ahndete, erhielten Schulen und Kitas gezielte Sicherheitsschulungen. Ziel der Aktion war es, durch eine Kombination aus Überwachung und Prävention die Risiken für junge Verkehrsteilnehmer zu verringern.