28 April 2026, 04:39

Urteil im brutalen Fall von Dating-App-Fallen gegen schwule Männer erwartet

Liniengraph, der einen stetigen Anstieg der Selbstidentifikation von Amerikanern als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder etwas anderes als heterosexuell von 2012 bis 2021 zeigt, unterteilt nach Geschlecht und sexueller Orientierung.

Urteil im brutalen Fall von Dating-App-Fallen gegen schwule Männer erwartet

Am kommenden Dienstag um 9:00 Uhr wird das Urteil im Prozess gegen sechs Angeklagte vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verkündet. Der Gruppe wird vorgeworfen, über gefälschte Profile in Dating-Apps gezielt schwule Männer angelockt, in abgelegene Orte gelockt und dort überfallen sowie beraubt zu haben. Große Teile der Verhandlung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da einige der Angeklagten noch minderjährig sind.

Die sechs Beschuldigten – drei junge Erwachsene und drei Jugendliche – müssen sich wegen schweren Raubes und homophober Gewalttaten verantworten. Laut Staatsanwaltschaft haben sie ihre Angriffe systematisch dokumentiert, was die Schwere der Taten zusätzlich verschärft. Ermittler bestätigten, dass es keine Hinweise auf Verbindungen zu einem organisierten Netzwerk oder politische Motive gibt.

Der Prozess wurde weitgehend nicht öffentlich geführt, um die Identität der minderjährigen Angeklagten zu schützen. Dennoch wird das Urteil in einer öffentlichen Sitzung verkündet. Der Fall hat besondere Aufmerksamkeit erregt, da die Täter falsche Profile in Dating-Apps nutzten, um ihre Opfer zu täuschen, bevor sie sie Gewalt und Diebstahl aussetzten.

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Mit dem Richterspruch endet ein Verfahren, das sich mit gewalttätigen Straftaten gegen besonders schutzbedürftige Personen befasst. Die Entscheidung wird über die rechtlichen Konsequenzen für die sechs Angeklagten bestimmen, deren Vorgehen als vorsätzlich und systematisch dokumentiert beschrieben wurde. Die Urteilsverkündung findet am Dienstagmorgen im Landgericht Frankfurt (Oder) statt.

Quelle