Uniper und Wolfenbüttel besiegeln langfristigen Ökostrom-Deal für Windenergie
Mia StollUniper und Wolfenbüttel besiegeln langfristigen Ökostrom-Deal für Windenergie
Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass der regionale Versorger Strom direkt aus Onshore-Windparks bezieht. Damit setzt Uniper einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieerzeugung.
Der Vertrag sichert über einen längeren Zeitraum feste Preise, was die Abhängigkeit des Unternehmens von den schwankungsanfälligen Spotmärkten verringert, auf denen die Energiekosten stark variieren können.
Der PPA umfasst Strom aus sechs Windkraftanlagen, die in einem oder mehreren Windparks in Niedersachsen stehen. Zwar ist nicht genau bekannt, wie viele Onshore-Windparks die Stadtwerke Wolfenbüttel betreiben, doch stärkt die Partnerschaft Unipers Position im Bereich der erneuerbaren Energien.
Seit Januar ist der Uniper-Aktienkurs um etwa 14,9 Prozent gestiegen und schloss am Freitag bei 38,60 Euro. Dennoch liegt der Wert deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Das Unternehmen sieht sich einem schwierigen Marktumfeld gegenüber: Die Ölpreise steigen, und die Renditen für zehnjährige deutsche Staatsanleihen erreichen ein 15-Jahres-Hoch.
Zudem wird der Wettbewerb im Erneuerbaren-Sektor immer intensiver. Trotz dieser Herausforderungen baut Uniper seine Geschäftsaktivitäten um und konzentriert sich stärker auf nachhaltige Erzeugung und langfristige Lieferverträge.
Die neue Vereinbarung sichert Uniper stabile Einnahmen und unterstützt die Stadtwerke Wolfenbüttel bei der Versorgung mit erneuerbarer Energie. Durch die geringere Abhängigkeit von unberechenbaren Spotmärkten bietet der Deal mehr finanzielle Planungssicherheit. Gleichzeitig passt er zu Unipers Strategie, das Portfolio an nachhaltiger Energie weiter auszubauen.
