TUI startet neue Billigmarke – doch die Aktie stürzt nach Quartalszahlen ab
TUI startet neue Billigmarke – doch die Aktie stürzt nach Quartalszahlen ab
TUI präsentiert Pläne für neue Billigurlaubsmarke, um Marktanteile im Discount-Reisesegment auszubauen
Der Reisekonzern TUI hat Pläne für eine neue Budget-Marke vorgestellt, mit der das Unternehmen einen größeren Anteil am günstigen Reisemarkt erobern will. Die Initiative zielt darauf ab, preisbewusste Urlauber anzusprechen, ohne die Gewinnmargen der hochpreisigen Angebote zu gefährden. Trotz der Expansion gab der Aktienkurs des Unternehmens nach Veröffentlichung der jüngsten Finanzzahlen deutlich nach.
Der Reisegigant verzeichnete im Winterquartal einen Nettoverlust von knapp 44 Millionen Euro – etwa die Hälfte des Fehlbetrags aus dem Vorjahreszeitraum. Obwohl die Umsätze stagnierten, bestätigte TUI seine Jahresziele und prognostiziert für das Gesamtjahr ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBIT), das um 7 bis 10 Prozent steigen soll.
TUI-Chef Sebastian Ebel bezeichnete die neue Budget-Marke als "Schnäppchen"-Option, die preisbewusste Kunden anziehen solle, ohne die Margen der Premium-Marken wie Robinson, Riu oder TUI Suneo zu untergraben. Die Strategie soll zudem saisonale Schwankungen verringern und zusätzliche Einnahmequellen erschließen.
Die Reaktion der Anleger fiel gemischt aus. Nach Bekanntgabe der Quartalszahlen am 10. Februar fiel der Aktienkurs zunächst von 9,35 Euro auf 8,20 Euro. Eine leichte Erholung folgte, doch bis Freitagmorgen gab die Aktie weiter auf 8,17 Euro nach. Dennoch bleiben Analysten optimistisch: Neun empfehlen den Kauf, fünf raten zum Halten, und keine Stimme rät zum Verkauf. Die Bank Barclays stufte die Aktie mit "Overweight" ein und setzte ein Kursziel von 12 Euro an – fast 45 Prozent über dem aktuellen Stand.
Experten hoben positive Aspekte in TUIs Geschäftsentwicklung hervor, darunter Umstrukturierungsmaßnahmen im Kerngeschäft, eine starke Dynamik in der Sparte Holiday Experiences (HEX) mit Hotels und Kreuzfahrten sowie eine erfolgreiche Preispolitik. Zudem geht das Unternehmen gestärkt in die Wintersaison, auch wenn zu der neuen Budget-Marke noch keine konkreten Details zur Marktpositionierung oder zu Vergleichen mit Wettbewerbern wie Ryanair Holidays oder EasyJet Holidays vorliegen.
Mit der Budget-Initiative will TUI ein Segment erschließen, in dem der Konzern bisher nur einen Marktanteil von 10 bis 15 Prozent hält. Das Ziel besteht darin, das Wachstum im günstigen Reisesektor mit dem Schutz der Margen im Premium-Bereich in Einklang zu bringen. Angesichts der weiterhin positiven Einschätzung der Analysten rückt nun die Frage in den Fokus, wie sich das neue Angebot in dem hart umkämpften Markt behaupten wird.
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