Tragischer Mietstreit endet mit 19 Messerstichen – Täterin in Psychiatrie eingewiesen
Lidia HartungTödlicher Gewaltverbrechen an 81-Jährigem: Mieter in Psychiatrie eingewiesen - Tragischer Mietstreit endet mit 19 Messerstichen – Täterin in Psychiatrie eingewiesen
Am 24. Januar 2025 wurde in Dramfeld ein 81-jähriger Mann tot in seinem Zuhause aufgefunden. Das Opfer, ein Vermieter, war nach einer Auseinandersetzung mit seiner 22-jährigen Untermietern mehrmals erstochen worden. Die Verdächtige, die nach Spanien geflohen war, wurde später festgenommen und aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung für nicht schuldfähig erklärt.
Der Vorfall begann mit einem Streit über ausstehende Mietzahlungen. Während der Auseinandersetzung stürzte der ältere Vermieter eine Treppe hinab. Die Untermietern griff ihn daraufhin mit drei Küchenmessern an und fügte ihm mindestens 19 Stichwunden zu.
Die Beschuldigte, bei der eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde, hatte sich kurz vor der Tat in psychiatrischer Behandlung befunden. Nach der Bluttat floh sie nach Spanien, wurde jedoch etwa zehn Tage später von den Behörden gefasst. Das Landgericht Göttingen entschied, dass sie nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könne. Stattdessen wurde die inzwischen 23-Jährige zur Behandlung und Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung unbefristet eingewiesen.
Der Fall endete mit der unbefristeten Einweisung der Beschuldigten in die psychiatrische Versorgung. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt ihre diagnostizierte Erkrankung und das Fehlen von Schuldfähigkeit wider. Der Leichnam des Opfers wurde in seinem Haus entdeckt – ein gewaltsames und tragisches Ende eines eskalierten Konflikts.
