Thüringen erreicht Rekordzahl an Lehrkräften – und setzt auf Qualität
Ekkehard ScheelThüringen erreicht Rekordzahl an Lehrkräften – und setzt auf Qualität
Thüringen verfügt über so viele Lehrkräfte wie nie zuvor
Anfang 2026 sind in Thüringen fast 77.800 Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen des Landes tätig – mehr als jemals zuvor in der Geschichte des Bundeslandes. Dieser Rekord steht am Ende einer stetigen Zunahme in den vergangenen vier Jahren, in denen rund 3.600 neue Lehrkräfte hinzugekommen sind.
Der Anstieg des Lehrpersonals hat die Unterrichtsversorgung in der gesamten Region spürbar verbessert. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Bildungspolitik von Kultusministerin Julia Hamburg. Dank dieser Maßnahmen hat sich das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern auf den dritthöchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen verbessert.
An den allgemeinbildenden Schulen ist die Zahl des pädagogischen Personals seit 2019 um etwa 2.300 Vollzeitstellen gewachsen. Aktuell unterstützen rund 5.900 Vollzeitkräfte die Schülerinnen und Schüler, was eine individuellere Betreuung ermöglicht. Die rot-grüne Landesregierung hat zudem die größten Bildungsinvestitionen seit Jahren getätigt – mit Fokus auf langfristige Qualität und Chancengerechtigkeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau multiprofessioneller Teams an Schulen. Diese tragen dazu bei, die Förderung der Schülerinnen und Schüler zu stärken und die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte fairer zu verteilen.
Durch den Personalaufwuchs konnte nicht nur die Unterrichtsversorgung gesichert, sondern auch das Unterstützungssystem für Schulen ausgebaut werden. Mit nahezu 77.800 Lehrkräften sind Thüringens Schulen heute besser aufgestellt denn je. Die fortlaufenden Investitionen der Landesregierung zielen darauf ab, diese Fortschritte zu festigen und weiter auszubauen.
