Tempo 30 auf der Jasperallee: Braunschweig setzt auf mehr Sicherheit und weniger Lärm
Ekkehard ScheelTempo 30 auf der Jasperallee: Braunschweig setzt auf mehr Sicherheit und weniger Lärm
Neue Tempo-30-Zone auf Teilstück der Jasperallee in Braunschweig
Auf einem Abschnitt der Jasperallee in Braunschweig wird demnächst eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h eingeführt. Betroffen ist die Strecke zwischen der Herzogin-Elisabeth-Straße und der Wilhelm-Bode-Straße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen sowie Lärm- und Abgasemissionen zu reduzieren.
Der betreffende Bereich der Jasperallee ist bereits mit Kopfsteinpflaster ausgestattet, das den Verkehr auf natürliche Weise verlangsamt. Zudem müssen Busse am östlichen Ende der Straße eine enge Kurve bewältigen. Trotz der niedrigeren Geschwindigkeit rechnen Verkehrsexperten nicht mit nennenswerten Verzögerungen im Busverkehr.
In dem Abschnitt befinden sich eine Kiss-and-Ride-Zone sowie zwei stark frequentierte Bushaltestellen, die vor allem von Schülerinnen und Schülern der IGS Franzsches Feld genutzt werden. Auch ein Gemeinschaftszentrum liegt an dieser Strecke, was das Fußgängeraufkommen zusätzlich erhöht. Die umliegenden Straßen sind bereits seit Langem als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen und unterstreichen damit die Notwendigkeit sicherer Geschwindigkeiten. Wann die neue Regelung genau in Kraft tritt, hat die Stadtverwaltung noch nicht bekannt gegeben. Bürgerinnen und Bürger, die nähere Informationen benötigen, können sich an das Verkehrsamt der Stadt Braunschweig (Fachbereich Tiefbau/Verkehr) wenden.
Die Geschwindigkeitsreduzierung soll nicht nur Abgase und Lärmbelastung verringern, sondern auch die Sicherheit für Fußgänger – insbesondere im Bereich von Schulen und Haltestellen – verbessern. Die Maßnahme fügt sich nahtlos in die bestehenden Bemühungen zur Verkehrsberuhigung im gesamten Umfeld ein.
