Strengere Verkehrsregeln: Radfahrer und Autofahrer vor neuen Alkohol- und Handy-Grenzen
Lidia HartungMobiltelefon-Nutzung beim Fahren oder Führerschein - Empfehlungen erwartet - Strengere Verkehrsregeln: Radfahrer und Autofahrer vor neuen Alkohol- und Handy-Grenzen
Verkehrsrechtstag in Deutschland: Schärfere Regeln für Radfahrer und Autofahrer in der Diskussion
Auf einer bedeutenden Verkehrsrechtstagung in Deutschland werden strengere Vorschriften für Radfahrer und Autofahrer vorgeschlagen. Experten debattieren über neue Maßnahmen, darunter härtere Strafen für betrunkenes Radfahren und die Nutzung des Handys am Steuer. Die Empfehlungen könnten bald das nationale Verkehrsrecht prägen.
Die Verkehrsgerichtstage, die am Donnerstag ihre Beratungen aufnahmen, konzentrieren sich dabei besonders auf schärfere Regulierungen für Lastenräder und E-Bikes. Ein zentraler Vorschlag sieht vor, den zulässigen Alkoholgrenzwert für Radfahrer zu senken – künftig soll bereits ab 1,1 Promille eine Straftat vorliegen. Der Deutsche Verkehrsicherheitsrat (DVR) wird diese Idee am Freitag um 13 Uhr in Goslar vorstellen.
Bei dem Treffen kommen Juristen und Verkehrsexperten zusammen, um die aktuelle Verkehrssicherheitspolitik zu überprüfen. Empfehlungen der Verkehrsgerichtstage wurden in der Vergangenheit häufig von Gesetzgebern übernommen. In diesem Jahr könnten auch höhere Bußgelder für Autofahrer vorgeschlagen werden, die während der Fahrt ihr Handy benutzen.
Bis Freitag werden die Teilnehmer ihre politischen Handlungsempfehlungen finalisieren. Falls diese angenommen werden, könnten die Änderungen Millionen von Verkehrsteilnehmern in Deutschland betreffen. Anschließend liegt es an den Abgeordneten, die Vorschläge in geltendes Recht umzusetzen.
